Gameplay

Freitag, 31.03.2006 | 11:31 von Markus Pilzweger
Im Gegensatz zum Vorgänger Morrowind (das übrigens der aktuellen Ausgabe unserer Schwesterpublikation Gamestar als Vollversion beiliegt), nimmt Sie Oblivion etwas mehr an die Hand. Fühlte man sich bei Morrowind zeitweise etwas verloren, hilft einem Oblivion (mit einem Zeiger im Kompass) dabei, den Haupthandlungsstrang nicht zu sehr aus den Augen zu verlieren. Rund 50 Stunden soll die Spielzeit betragen, wenn strikt der Haupthandlung gefolgt wird. Werden alle Nebenaufgaben mitgenommen, dürfte die Spielzeit mehrere hundert Stunden betragen.

Allein die Erstellung eines Helden zeigt, wie tief man sich in das Spiel eingraben kann, wenn man will. Zehn Rassen stehen zur Wahl, die sich sowohl vom Aussehen als auch in ihren Talenten unterscheiden, 21 Charakterklassen (Berufe) bestimmen weitere Fähigkeiten. Das Aussehen des Helden selbst kann ebenfalls den persönlichen Wünschen angepasst werden.

Kampfhandlungen wurden sehr einfach gehalten und erfolgen in Echtzeit. Dabei stehen normale (Waffen)-Attacken, schwere Attacken sowie Zauber auf der Offensiv-Seite, der Block auf der Defensivseite. Es gibt bei Oblivion keine Trefferzonen, sind Sie also nah genug am Feind, treffen Sie, oder eben nicht. Extrem wichtig ist der Einsatz des Schildes, sonst landet der Held - gerade zu Beginn - schneller im Staub, als einem lieb ist. Gespeichert werden kann jederzeit. Insgesamt ist das Kampf- vor allem das Nahkampf-System ein wenig zu hektisch und fummelig geraten.

Was Sie in Oblivion anstellen möchten und was nicht, bleibt letztlich Ihnen überlassen. Ob Sie in Häuser einbrechen und unbescholtene Bürger beklauen, oder selbst Gebäude kaufen. Ob Sie Kräuterhexe spielen und magische Getränke brauen oder ziellos durch die Wälder streifen, das Spiel setzt Ihnen in dieser Hinsicht keine Grenzen, darüber hinaus locken eine Vielzahl an Dungeons, die erforscht werden wollen.

Freitag, 31.03.2006 | 11:31 von Markus Pilzweger
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