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GameBoy-Chips knapp

Wegen des Mangels an Chips muss Nintendo die für August geplante Auslieferung seines neuen 32-Bit-GameBoys in Japan möglicherweise verschieben. In Europa soll das beliebte Handheld-Spielesystem jedoch wie geplant im Dezember auf den Markt kommen.

Nach der neuen Videospielkonsole "Dolphin" muss Nintendo jetzt wahrscheinlich auch die für August geplante Auslieferung des neuen GameBoys in Japan verschieben. Das berichtet der Nachrichtendienst CNet. In Europa soll das beliebte Handheld-Spielesystem jedoch wie geplant im Dezember auf den Markt kommen.

Grund für die Verzögerung ist der Mangel an passenden Chips und LC-Displays: Die für den GameBoy benötigten Komponenten sind zur Zeit rar, weil sie zunehmend in tragbaren Geräten mit Internet-Zugang eingesetzt werden. Und die Nachfrage nach solchen Produkten steigt unaufhaltsam.

Der neue GameBoy soll schneller "denken" und mehr Grafiken und Farben darstellen können. Außerdem besitzt er einen Handy-Adapter, über den sich die Spieler neue Spiele aus dem Internet herunterladen und online spielen können.

Vor zwei Wochen hatte Nintendo bereits angekündigt, die Auslieferung seiner neuen Videospielkonsole - Codename Dolphin - von Dezember auf das kommende Jahr zu verschieben. (PC-WELT, 05.04.2000, sp)

Neue PC-Krankhheit: Der Nintendo-Daumen (PC-WELT Online, 28.2.2000)

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