Androidwelt Überblick Androidwelt Abo
22.12.2011, 17:31

Michael Söldner

Galaxy Tab 10.1

Apple könnte gegen Samsung scheitern

©samsung.com

Nach einer Überarbeitung des Galaxy Tab 10.1 sieht das Düsseldorfer Landgericht keinen Grund mehr für ein Verkaufsverbot des Samsung-Tablets.
Das Düsseldorfer Landgericht ist in einer vorläufigen Einschätzung zu dem Entschluss gekommen, dass das von Apple erwirkte Verkaufsverbot für Samsungs Galaxy Tab 10.1 nicht mehr gerechtfertigt sei. Die von Samsung vorgestellte und überarbeitete Version Galaxy Tab 10.1N würde nicht mehr über genügende Ähnlichkeit zum iPad  verfügen, um den von Apple gewünschten Verkaufsstopp aufrecht zu erhalten. Apple hat bereits angekündigt, europaweit auch gegen die neue Version des Galaxy Tab vorzugehen.

Samsung hatte mit einer leicht veränderten Version seines Tablet-PCs auf die rechtlichen Schritte durch Apple reagiert. Das Galaxy Tab 10.1N verfügt über breitere Geräteseiten und auffälligere Schlitze für die integrierten Lautsprecher. Das Gericht sieht damit nun eine ausreichende Unterscheidung von Apples iPad gewährleistet.
Samsung Galaxy Tab 10.1 im Test - Tablet

Eine einstweilige Verfügung durch Apple sei aus wettbewerbsrechtlicher Sicht ebenfalls nicht möglich. Die Käufer wären sich sehr wohl darüber bewusst, dass es sich um zwei unterschiedliche Geräte handelt. Die Kammer geht in ihren Ausführungen sogar so weit, dass Apple und Samsung in Deutschland bekannter wären als der Bundespräsident oder die Bundeskanzlerin.
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:

Smartphone Tarifrechner

Mit unserem neuen Smartphone Tarifrechner auf androidwelt.de finden Sie schnell den passenden Handytarif. mehr

1239327
Content Management by InterRed