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Red Dead Redemption angespielt

21.05.2010 | 13:13 Uhr |

Pferde klauen statt Autos, Büffeltöter statt Uzi - im neuesten Werk der GTA-Macher verschlägt es Sie in den Wilden Westen. Wir stellen das Spiel vor - inklusive Screenshot-Galerie und Videoclip.

Dürres Gras wiegt sich im trockenen Wüstenwind. John Marston liegt angeschossen im Staub. Eine Kutsche sammelt den ehemaligen Outlaw ein. So beginnt das neueste Werk der GTA-Macher. In Red Dead Redemption klauen Sie statt Autos Pferde und statt zur Uzi greifen Sie zum Büffeltöter.

Weil uns die Farmerin Bonnie vor den hungrigen Geiern bewahrt hat, helfen wir erstmal auf der Farm aus. Wir schwingen uns aufs Pferd und rücken einigen Hühner-stehlenden Kojoten mit unserer Winchester zu Leibe. Der Klepper trottet gemächlich Richtung Hühnerstall, auf Knopfdruck geben wir ihm die Sporen. Im vollen Galopp erlegen wir die flüchtenden Kojoten, anschließend ziehen wir ein paar Hasen im Gemüsegarten das Fell ab. Der Wilde Westen ist eben ein rauer Ort.

Das wird spätestens im nahe gelegenen Städtchen klar: Vor dem Saloon fliegen blaue Bohnen durch die Luft und in der Gasse dahinter geht ein Freier mit gezückter Klinge auf eine Prostituierte los. Wir erschießen den Mann und ernten Dank und Ansehen. Letzteres bringt in Red Dead Redemption Händler-Rabatte und bevorzugte Behandlung mit sich. Bevor wir mit dem Sheriff eine Bande Randalierer dingfest machen oder nach einem Zuverdienst für Kopfgeldjäger Ausschau halten, genehmigen wir uns noch einen Drink.

Auch die Prärie rund um den Ort steckt voller Leben und lädt zum Ritt gen Sonnenuntergang ein: Ein Goldsucher wird von Banditen beschossen, eine hübsche Dame hat eine Kutschen-Panne und die Büffeljagd verspricht ein Zubrot. Aber eigentlich will John Marston nur zurück zu seiner Familie, wäre da nicht noch eine Sache zu klären. Mit dem Mann, der ihn angeschossen hat.

Read Dead Redemption ist seit heute für Xbox 360 und Playstation3 erhältlich.

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