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GMX setzt auf nackte Tatsachen

18.07.2001 | 12:03 Uhr |

Zu Beginn des Monats sorgte die Ankündigung von T-Online, die Aufnahme von Erotik-Angeboten zu prüfen, für Aufregung. Der Freemail-Anbieter GMX war schneller: "Ästhetische und erotische Inhalte" sind bereits in das Angebotsspektrum integriert.

Zu Beginn des Monats sorgte die Ankündigung von T-Online, die Aufnahme von Erotik-Angeboten zu prüfen, für Aufregung. Der Freemail-Anbieter GMX war schneller: "Ästhetische und erotische Inhalte" sind bereits in das Angebotsspektrum integriert.

Hierzu startete das Unternehmen einen Erotik-Channel. Nach Angaben von GMX reicht das Spektrum "von erotischen Bildern und Videoclips über interaktive Kontaktanzeigen, Chats und Foren bis hin zu einem Erotik-Webguide."

Der Freemail-Anbieter will sich gegenüber pornographischen Internetangeboten abgrenzen und nach dem "Anforderungsprofil der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft FSK 16" richten. Zugang zu dem Themenchannel sollen zudem nur GMX-Mitglieder erhalten, die über 18 Jahre alt sind.

Die Erweiterung der Internet-Plattform kommentierte der GMX-Vorstand Andreas Biel wie folgt: "Unser Anspruch ist es, den GMX-Mitgliedern ein umfassendes redaktionelles Angebot zu liefern. Erotik-Inhalte sprechen erwiesenermaßen ein breites Internet-Publikum an, dem wir mit der neuen Rubrik gerecht werden wollen. Nicht zuletzt erschließen wir damit ein umsatzstarkes Internet-Segment für GMX."

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