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GEZ legt Streit mit GEZFU/GIZFU bei

30.09.2003 | 10:10 Uhr |

Junge Unternehmen haben ein Problem: Kein Mensch kennt sie. Die vor einigen Wochen gegründete Gezfu (Gebühreneinzugszentrale für Urheberrechte) versuchte dieses Problem zu lösen, indem sie sich namentlich an die allseits bekannte "Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland" (GEZ) anlehnte. Nachdem die Gezfu sich auf Druck der GEZ in Gizfu umbenannte, scheint der Streit jetzt aber beigelegt.

Junge Unternehmen haben ein Problem: Kein Mensch kennt sie. Die vor einigen Wochen gegründete Gezfu (Gebühreneinzugszentrale für Urheberrechte) versuchte dieses Problem zu lösen, indem sie sich namentlich an die allseits bekannte "Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland" (GEZ) anlehnte. Nachdem die Gezfu sich auf Druck der GEZ in Gizfu umbenannte, scheint der Streit jetzt aber beigelegt.

Die GEZ hatte die Gezfu aufgefordert, "die Nutzung als 'Gebühreneinzugszentrale' sowie den Gebrauch der Zeichenfolge 'GEZ' zu unterlassen beziehungsweise diese Zeichen zu entfernen". Außerdem hat die GEZ "wegen der offensichtlich beabsichtigten Verwechselung mit der echten GEZ ...ebenfalls Strafantrag unter anderem wegen Verletzung des Markenrechts sowie des Verdachts des Betrugs bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gestellt". Soweit Eckhard Ohliger, Leiter der Rechtsabteilung der GEZ, gegenüber der PC-WELT.

Die Gezfu kapitulierte vor diesem Druck und nannte sich in "Gebühreninformationszentrale für Urheberrechte" Gizfu um, wie wir berichteten . Der Anwalt des neugegründeten Unternehmens erklärte Ohliger zufolge gegenüber der GEZ, dass die Gizfu weder Namen noch das Kürzel der GEZ jetzt und in Zukunft benutzen werde und aus ihrem Auftritt erntfernt habe. Letzteres trifft zu.

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