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Rundfunkgebühren steigen auch für internetfähige Handys

2009 steigen wieder einmal die Rundfunkgebühren. Für internetfähige Handys und PCs muss der Verbraucher dann 5,76 Euro pro Monat zahlen. Das entspricht einem Plus von 4 Prozent.

Ab Januar 2009 steigen die Rundfunkgebühren für die Nutzung von Fernsehern, Radios sowie internetfähigen Computern und Handys. Die Gebühr für Radios sowie internetfähige PCs und Handys erhöht sich um 24 Cent auf 5,76 Euro im Monat. Das entspricht einem Plus von 4 Prozent. Die Gebühr für Fernseher steigt auf 17,98 Euro. Für seinen Computer oder das Handy muss jeder zahlen, der nicht bereits ein herkömmliches Rundfunkgerät, etwa ein Radio oder einen Fernseher angemeldet hat.

Die Erhebung der Gebühr auf Computer und Handys mit Internetanschluss sorgt in der Wirtschaft für Unmut und Widerstand. Schließlich werden die Rechner und Smartphones beruflich genutzt und nicht zum Fernsehen. Außerdem trifft die Gebühr Selbständige und Freiberufler am härtesten. Denn für tragbare Geräte wie das eigene Laptop, den PDA oder das Handy müssen sie auch am Arbeitsplatz Gebühren zahlen. Das gilt auch dann, wenn sie nur ab und zu an den Arbeitsplatz mitgenommen werden. Unabhängig von der Zahl der Radio- oder TV-Geräte müssen die Unternehmen die Gebühr von demnächst 5,76 Euro einmal pro Firmenniederlassung zahlen.

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