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GEZ-Gebühren-Chaos

Der BITKOM klärt über die aktuelle Gebührenpflicht für Besitzer von internetfähigen PCs, PDAs und Mobiltelefone auf.

Obwohl Mittelständler und Freiberufler seit Jahren über zu viel Bürokratie und eine hohe Abgabenlast klagen, müssen mehrere Hunderttausend ab 2007 einen weiteren Obolus für internetfähige Computer und Handys entrichten. Thomas Mosch aus der Geschäftsleitung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien ( BITKOM ) erklärt, dass immer noch viele nicht wissen, dass sie extra zahlen müssen, obwohl sie das magere Internet-Angebot von ARD und ZDF nicht nutzen. Die Rechtslage im Überblick: Alle PC-Nutzer werden GEZ -Kunden. Wer schon GEZ-Kunde ist, zahlt zwar nichts, aber Selbstständige müssen zusätzlich eine Monatsgebühr von 5,52 Euro entrichten, auch wenn sie bereits privat ein Rundfunkgerät gemeldet haben.

Gleiches gilt für Rundfunk-Muffel mit privatem Computer. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Rechner tatsächlich ans Netz angeschlossen ist. Rechtlich zählt allein, ob er es sein könnte – und prinzipiell ist heute jeder Computer internetfähig. Auch spezielle Blockier-Programme ändern nichts an der Gebührenpflicht, ebenso wenig der Ausbau von Lautsprechern oder Soundkarten. Unter die Gebührenpflicht fallen auch moderne UMTS-Handys und PDAs.

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