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GAD testet Signaturkarte für mehr Sicherheit beim Online-Banking

Der Bankendienstleister GAD eG will Bankgeschäfte im Internet mit einer neuen Signaturkarte künftig sicherer machen. Die Karte soll Kunden besser vor Missbrauch durch Hacker- und Phishing-Angriffe schützen.

Der Bankendienstleister GAD eG will Bankgeschäfte im Internet mit einer neuen Signaturkarte künftig sicherer machen. Nach der Testphase soll die Karte ab Sommer bei allen Volks- und Raiffeisenbanken im Norden und Westen Deutschland erhältlich sein, teilte GAD am Freitag in Münster mit. Die Karte soll die Eingabe von Zahlenschlüsseln wie PINs und TANs ersetzen und dadurch Kunden besser vor Missbrauch durch Hacker- und Phishing-Angriffe schützen.

Auf der Karte, die ähnlich wie eine normale Bankkarte aussieht, soll die persönliche Unterschrift in verschlüsselter Form gespeichert werden. Damit könnte die Eingabe von Zahlenschlüsseln wie PINs und TANs entfallen.

Für die Verschlüsselung werden nach Angaben von GAD modernste kryptographische Verfahren eingesetzt. Kunden könnten damit Überweisungen über das Internet vornehmen oder Kontoumsätze abrufen. Der neue Standard unterstütze auch Termingeschäfte, Geldanlagen und Daueraufträge.

Die Verschlüsselungsrate der Karte soll nach Angaben von GAD sehr hoch sein. Sie sei damit ein Schritt auf dem Weg zur "qualifizierten Signatur", die die gleiche Rechtsverbindlichkeit habe wie die eigenhändige Unterschrift.

Die GAD eG, Dienstleister für 490 Volks- und Raiffeisenbanken in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, erzielte 2004 einen Umsatz von 325 Millionen Euro.

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