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Fußball-WM 2014: Deutsche Torlinien-Technik erklärt

16.06.2014 | 09:03 Uhr |

Bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien entschied die deutsche Torlinien-Technik beim Spiel Frankreich gegen Honduras zum ersten Mal über ein Tor. So funktioniert diese Technik.

Premiere bei der Fußball-WM in Brasilien: Beim Spiel Frankreich gegen Honduras am Sonntagabend kam die neue Torlinien-Technik "Goalcontrol" beim 2:0 (Endstand: 3:0) zum ersten Mal zum Einsatz.

In der 48. Minute schießt der französische Spieler Karim Benzema aus spitzem Winkel den Ball mit voller Wucht gegen den langen Pfosten und prallt in Richtung Tor ab. Der honduranische Torwart Noel Valladares kann den Ball nur noch von der Torlinie weg stoßen. In den Kameraeinstellungen ist nicht klar ersichtlich, ob der Ball über der Linie war. Dennoch entscheidet der Schiedsrichter sofort auf Tor, denn die Torlinien-Technik hat ihm ein Signal auf seine Uhr gesendet. Dieses informiert den Schiedsrichter darüber, dass der Ball tatsächlich drin war.

Bei "Goalcontrol" ermitteln 14 Hochgeschwindigkeitskameras die genaue Position des Balles in Echtzeit. Per Funk wird der Schiedsrichter dann über das Ergebnis informiert. Wir erklären Ihnen im folgenden Video, wie die Torlinien-Technik "Made in Germany" genau funktioniert.

WM 2014 mit deutscher Torlinientechnik - Video
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