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So sieht die Zukunft des Fußballs aus

12.07.2010 | 16:14 Uhr |

Selbstschnürende Schuhe, Chips im Ball und die Fernsehübertragungen per Hologramm: Welche Technologie wird die WM in 40 Jahren dominieren? Vier Prognosen und deren Wahrscheinlichkeit.

Zur WM 2006 stand die Einführung des mobilen Fernsehens an, 2010 zeigten erste TV-Sender WM-Spiele in 3D: Fußballweltmeisterschaften sind auch immer Events, die eine neue Technologie einläuten. Was wird die Welt in 40 Jahren erleben?

Prognose I: 2050 sehen wir die WM auf Holo-Bildschirmen
Bereits im Jahr 2022 will Japan die Fußball-Weltmeisterschaft in eine neue Ära der TV-Übertragung katapultieren – sollte das Land den Zuschlag für die Ausrichtung des Turniers erhalten. Fünf Milliarden Euro will der japanische Fußballverband ausgeben, um die Spiele mit 200 hochauflösenden Kameras aufzunehmen und als dreidimensionale Hologramme auszuspielen. Ob es solche Wiedergabegeräte 2022 gibt: fraglich. 2050 aber werden diese fast sicher existieren.
Wahrscheinlichkeit: 85 Prozent

"Liebe Kollegen aus der Technik, mein Schnürsenkel ist offen." (Foto: Moe_'s photostream / flickr)
Vergrößern "Liebe Kollegen aus der Technik, mein Schnürsenkel ist offen." (Foto: Moe_'s photostream / flickr)
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Prognose II: 2050 tragen die Spieler selbstschürende Schuhe
Fans der Filomtrilogie „Zurück in die Zukunft“ erinnern sich gerne an die Turnschuhe aus dem fiktiven Jahr 2015, die sich nach dem Hineinschlüpfen selbst zubinden. Eine Idee, die ein US-amerikanischer Tüftler im echten Jahr 2010 umgesetzt hat – allerdings noch als unfertiger Prototyp (siehe Video unten). Aber immerhin: Das Beispiel zeigt, dass es möglich ist. Und dass es praktisch ist: Nie wieder wird ein Spieler auf dem Platz Schnürsenkel binden müssen. Es reicht ein Knopfdruck. Oder eine Mitteilung an das Betreuerteam, das dann via Bluetooth den Schuh aus der Ferne justiert.
Wahrscheinlichkeit: 65 Prozent

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