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Funone kündigt Flatratekunden

15.09.2000 | 16:45 Uhr |

Funone hat in den letzten Tagen einer größeren Zahl von Flatrate-Kunden gekündigt. Die offizielle Begründung war in den meisten Fällen, dass die Kunden entgegen der Nutzungsbedingungen Standleitungen betrieben hätten. Viele der Gekündigten beschweren sich, dass die Vorwürfe nicht zutreffend sind.

Funone hat in den letzten Tagen einer größeren Zahl von Flatrate-Kunden gekündigt. Die offizielle Begründung war in den meisten Fällen, dass die Betreffenden entgegen der Nutzungsbedingungen Standleitungen betrieben hätten. Auch die Benutzung automatischer Einwahlprogramme wurde geahndet, die ein von Funone geschriebenes Script umgehen. Einem Kunden, der nach einer Zwangstrennung innerhalb von vier Sekunden wieder einwählte, wurde aus diesem Grund gekündigt.

Andere Kunden argumentierten, dass sie wesentlich weniger als 24 Stunden am Tag online gewesen wären. Sogar eine durchschnittliche Verbindungsdauer von 8 Stunden soll mitunter zur Kündigung gereicht haben. Der PC-WELT sind aber auch Fälle bekannt, in denen Kunden durchschnittlich 18 Stunden am Tag online waren und dennoch nicht ins Visier von Funone gerieten. Ein Vertreter von Funone war für die PC-WELT zu diesem Thema nicht erreichbar. (PC-WELT, 15.09.2000, meh)

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