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Kostenkontrolle und leichtere VPN-Fehlerbehebung

25.02.2009 | 12:43 Uhr |

Funkwerk Enterprise Communications hat seinen IPSec-Client runderneuert. Neue Funktionen wie der Budget Manager sowie leichtere Verwaltung durch erweiterte Zertifikatskonfiguration und verbesserte Verbindungsdiagnose, vereinfachen die VPN-Verbindung zur Zentrale.

Der neue Secure IPSec Client von Funkwerk verfügt über einen Budget Manager, der die Kosten von UMTS-, GPRS- oder WLAN-Verbindungen überwacht. Rechtzeitig vor Ablauf eines vorab eingestellten Zeit- oder Volumen-Kontingents gibt die Software eine Warnung aus. Gleichzeitig kann der Budget Manager das automatische Wechseln in andere Netze verhindern, um etwa höhere Gebühren für Roaming-Verbindungen zu vermeiden.

Ebenfalls neu ist die Erweiterung der Zertifikatskonfiguration. Für verschiedene Verbindungen können jetzt VPN-Profile mit unterschiedlichen Zertifikaten hinterlegt werden. Dazu werden sie bei sogenannten "Certification Authorities" (CAs) hinterlegt, wo sie bei Verbindungsaufbau von den verbundenen Systemen abgefragt werden. Dadurch können Teilnehmer Daten auch mit "Unbekannten" sicher austauschen, deren Schlüssel nicht vorliegen. Dies ist bei einem VPM mit sogenannten Pre-Shared Keys nicht möglich.

Für eine schnelle Behebung von Verbindungsproblemen hat Funkwerk im aktuellen IPSec Client zudem die Diagnosefunktionen erweitert: Helpdesk-Mitarbeiter sehen nun in einer Client-Übersicht die aktuelle Version, die VPN-Benutzer-ID und den Verbindungsstatus sowie die aktuelle Zertifikatskonfiguration inklusive Gültigkeit der Zertifikate. In den Logs tauchen Fehler in roter Schrift auf, unproblematische Prozesse sind in grün dargestellt.

Der Secure IPSec Client erlaubt die Einwahl über unterschiedliche Netztypen wie LAN, WLAN, DSL, ISDN, GSM, GPRS oder UMTS. Durch die automatische Hotspot-Erkennung kann sich ein externer Mitarbeiter auch von unterwegs schnell und sicher in ein öffentlich zugängliches WLAN einloggen. Die in den IPSec Client integrierte Firewall sorgt dafür, dass dabei nur die Ports geöffnet werden, die für die WLAN-Verbindung notwendig sind. Die Software ist ab sofort auf der Website von Funkwerk Enterprise Communications als Download verfügbar und kostet pro Lizenz 89 Euro. ( TecChannel /mha)

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