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Funkimmissionen bleiben unter Grenzwerten

16.06.2006 | 12:48 Uhr |

Das schleswig-holsteinische Umweltministerium kommt nach Messungen zu dem Schluss, dass durch Mobilfunk und Hochfrequenzsender keine Gesundheitsgefahr besteht.

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat im zweiten Halbjahr 2005 in Schleswig-Holstein exemplarische Messungen hochfrequenter Felder durchführen lassen. Hintergrund dieser Überprüfung waren die Einführung bzw. der Ausbau neuer Funktechnologien in Deutschland in dens vergangenen fünf Jahren. Eine Rolle spielten dabei insbesondere die Technologien UMTS, DVB-T und WLAN. Das Ergebnis der Untersuchung im Auftrag des Ministeriums liegt jetzt vor. Laut Umweltminister Christian von Boetticher blieben die Messwerte weiterhin sehr deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.

An 15 Messorten (36 Messpunkten) wurden durch die EMV-Services GmbH, ein Unternehmen der TÜV Nord Gruppe, Immissionen verschiedener Funktechniken ermittelt und mit Messungen aus dem Jahr 2000 verglichen. Das Ergebnis: Die Schutzanforderungen für die Bevölkerung werden in den gemessenen Frequenzbereichen an allen im Gutachten dokumentierten Messorten sicher eingehalten. Auch in der Nähe leistungsstarker Hörfunk- und TV-Sendeanlagen erreichen die Immissionen durch DAB, DVB-T und UKW zusammen max. sechs Prozent des zulässigen Grenzwertes. Die Immissionen durch Mobilfunk unterschreiten die Grenzwerte ebenfalls deutlich, in den betrachteten Wohnungen bei höchster betrieblicher Auslastung ca. ein Prozent und mit Schwankungsbreiten bis zu max. zehn Prozent des Grenzwertes. Weitere Informationen zum Thema „elektromagnetische Felder“ und die Gutachten können unter www.umwelt.schleswig-holstein.de , Suchbegriff „Mobilfunk“, eingesehen und abgerufen werden.

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