246371

Funkausstellung erwartet trotz Absagen mehr Aussteller

07.07.2003 | 15:52 Uhr |

Die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin erwartet trotz einiger Absagen vor allen von Mobilfunk-Anbietern in diesem Jahr mehr Aussteller. Ungeachtet der schwachen Konjunktur lägen die Anmeldungen für die Schau vom 29. August bis 3. September über dem Niveau der vergangenen IFA 2001, sagte ein Messesprecher am Montag.

Die Internationale Funkausstellung ( IFA ) in Berlin erwartet trotz einiger Absagen vor allen von Mobilfunk-Anbietern in diesem Jahr mehr Aussteller. Ungeachtet der schwachen Konjunktur lägen die Anmeldungen für die Schau vom 29. August bis 3. September über dem Niveau der vergangenen IFA 2001, sagte ein Messesprecher am Montag. Gerechnet werde mit mehr als 900 Ausstellern aus 40 Ländern. Absagen etwa von E-Plus oder Debitel stünden neue Aussteller aus Asien gegenüber. Mit Privatsendern wie RTL habe allerdings kein Messeauftritt vereinbart werden können.

"Wir sind mit dem Anmeldungsstand überaus zufrieden", sagte der Sprecher. Die erstmals von neun auf sechs Tage verkürzte Schau werde erneut die Bandbreite der internationalen Unterhaltungselektronik präsentieren, auch wenn einige Firmen der Informationstechnologie nicht dabei seien. "Wir sind keine Cebit", sagte der Sprecher. Anders als ARD und ZDF - die Partner der Messe - seien die großen privaten Fernsehsender schon seit einigen Jahren nicht mehr auf der Ausstellung vertreten.

Bei der jüngsten Auflage der im Zwei-Jahres-Takt stattfindenden IFA im Jahr 2001 waren 915 Aussteller aus 40 Ländern präsent. Es kamen rund 370.000 Besucher, darunter 140.000 Fachbesucher. Während der Messe wurden Geschäftsabschlüsse für zwei Milliarden Euro besiegelt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
246371