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Fujitsu will in Deutschland Stellen streichen

08.02.2013 | 05:57 Uhr |

Fujitsu will einen Teil seiner 5.500 in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter entlassen. Von den Stellenstreichungen könnte auch das Werk in Augsburg betroffen sein.

Der Elektronik-Konzern Fujitsu will in Zukunft verstärkt auf Dienstleistungen und den Verkauf von Bundles mit Hard- und Software setzen. Um das Unternehmen weiterhin konkurrenzfähig halten zu können, sind Umstrukturierungsmaßnahmen notwendig. Ganze 150 Millionen Euro soll allein der Geschäftsbereich in Kontinentaleuropa, Afrika, Indien und Naher Osten einsparen.

Um dieses Ziel zu realisieren, denkt Fujitsu auch über den Abbau von Arbeitsplätzen nach. So bestätigte Vorstandschef Rod Vawdrey gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass aktuell noch nicht geklärt sei, wie viele der 5.500 in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter von den Stellenstreichungen betroffen seien. Das Unternehmen befinde sich derzeit in Gesprächen mit Arbeitnehmervertretern und könne nicht ausschließen, dass sich die Einsparungen eventuell im Werk in Augsburg bemerkbar machen werden.

Erste Verschlankungsmaßnahmen startete Fujitsu bereits im vergangenen Jahr in der Firmenzentrale in München. Auf lange Sicht will Fujitsu sein Produktportfolio schmaler gestalten und die Produktions- und Lieferprozesse enger mit dem Mutterkonzern in Japan verknüpfen.

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