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Fujitsu arbeitet an Handflächen-Scanner für Smartphones

04.03.2014 | 05:01 Uhr |

Hersteller Fujitsu arbeitet derzeit an einer Technik, die Nutzer über ihre Handfläche am Smartphone erkennt.

Mit TouchID hat Apple eine bequeme Möglichkeit geschaffen, um sich am Smartphone anzumelden. Hersteller Fujitsu geht einen etwas anderen Weg. PalmSecure soll die Handflächen der Nutzer nach individuellen Eigenschaften abscannen, über Infrarot-Strahlung lassen sich auf diese Weise Adern erfassen und mit vorher registrierten Mustern abgleichen.

Das ursprünglich für den Einsatz am PC oder Notebook gedachte System wurde von Fujitsu deutlich geschrumpft und könnte in Zukunft auch in Smartphones integriert werden. Die Fehlerquote der Technologie liege laut Herstellerangaben bei 0,01 Prozent. Damit wäre die Authentifizierung über den Handabdruck auch für mobile Geräte sehr interessant.

Fujitsu nutzt seine Handflächen-Scanner seit 2004 in japanischen Geldautomaten. Auch in Geschäften kommt die Technik bereits zur Anwendung. Deutlich kleinere Versionen sollen nun in Tablets integriert werden. Ein gezeigter Prototyp in Briefmarkenformat könnte auch in die mit moderner Technik vollgestopften Smartphones passen.

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Auf der CES im Januar stellte das US-Unternehmen PulseWallet ein System von Bezahlautomaten vor, welches ebenfalls auf der Technologie von Fujitsu basiert. Kunden könnten damit auf Kredit- und Bankkarten verzichten und sich per Handabdruck an der Kasse ausweisen.

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