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Fujitsu plant Notebook-Festplatten mit 1,2 TByte

10.08.2007 | 11:11 Uhr |

Einem Bericht von Fujitsu zufolge, könnten dank technologischer Neuerungen bald Notebook-Festplatten mit 1,2 TByte Kapazität möglich sein.

Im „Applied Physics Letter" vom 9. Juli haben Forscher von Fujitsu einen neuen technischen Ansatz beschrieben, der 2,5-Zoll-Festplatten zu deutlich mehr Kapazität verhelfen soll. Im Fokus des Berichts steht ein neues Material, das Kapazitäten von bis zu 1,2 Terabyte ermöglicht. Dabei sei es den Forschern zum ersten Mal gelungen, ideal geordnete Muster aus Aluminiumoxid-Nanolöchern herzustellen, welche die Datenspeicherung mit einzelnen, isolierten Bits erlauben.

Die Entwickler konnten zudem Schreib- und Leseoperationen für jedes Nanoloch mittels fliegenden Schreib- und Leseköpfen auf einer rotierenden Platte nachweisen. Somit sei das Gerüst für die Herstellung entsprechender Festplatten vorhanden. Der Abstand der lithografisch erzeugten Nanolöcher beträgt 100 Nanometer, weil dies zu den bereits jetzt verfügbaren Schreib- und Leseköpfen passe. Fujitsu selbst spricht von einem „großen Schritt für die Industrie" und plant bereits die Herstellung von entsprechenden 2,5-Zoll-Festplatten mit zwei Scheiben, auf denen insgesamt 1,2 Terabyte an Daten Platz finden sollen. Wie angesichts der neuen und komplexen Technik nicht anders zu erwarten, sind konkrete Produkte aber noch nicht in Vorbereitung.

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