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Fujitsu investiert in Offshore- und Nearshore-Standorte

11.06.2007 | 11:47 Uhr |

Der europäische IT-Dienstleister des Fujitsu-Konzerns baut seine Belegschaft in Indien aus und eröffnet ein Service-Center in Nordirland.

Fujitsu Services will seine Offshore-Ressorcen in Indien massiv ausbauen. Laut President Hioaki Kurokawa soll die dortige Belegschaft um 5500 Mitarbeiter aufgestockt werden. Bis 2009 will der IT-Dienstleister rund 8500 Leute auf dem Subkontinent beschäftigen.

Außerdem plant Fujitsu ein neues Service-Center im nordirischen Derry. Es soll noch in diesem Jahr mit 50 Mitarbeitern an den Start gehen. Firmenvertretern zufolge investiert Fujitsu rund 18 Millionen Pfund (umgerechnet 35,4 Millionen Euro) in das neue Servicezentrum.

Fujitsu will in Europa stark wachsen. Die Zeichen dafür stehen gut. Vor allem in Deutschland hat der europäische IT-Dienstleister des Fujitsu-Konzerns in den letzten Monaten von sich Reden gemacht: Ende letzten Jahres übernahm er eine Mehrheit an der Neckarsulmer TDS Informationstechnologie AG . Vergangenen Monat konnte das Unternehmen einen Desktop-Outsourcing-Vertrag über 400 Millionen Euro mit der Allianz an Land ziehen.

Um auch in Frankreich stärker Fuß zu fassen, wollte Fujitsu Services den dortigen IT-Serviceanbieter GFI Informatique kaufen. Mit diesem Vorhaben ist das Unternehmen jedoch kürzlich gescheitert . (sp)

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