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Fujitsu-Siemens: Schutz vor Hitzetod

18.01.2001 | 12:00 Uhr |

Da kann nichts anbrennen: Fujitsu-Siemens stattet alle neuen Hauptplatinen mit einem selbstentwickelten Chip aus, der die Temperatur, Stabilität und Spannung Ihres PCs überwachen soll. Dieses "Thermal Management / System Monitoring" kontrolliert beispielsweise direkt an der CPU, wie heiß diese ist. Läuft diese zu heiß, reguliert der Überwachungschip den CPU-Lüfter und taktet - wenn wirklich nötig - den Prozessor herunter.

Da kann nichts anbrennen: Fujitsu-Siemens stattet alle neuen Hauptplatinen mit einem selbstentwickelten Chip aus, der die Temperatur, Stabilität und Spannung Ihres PCs überwachen soll. Dieses "Thermal Management / System Monitoring" kontrolliert beispielsweise mittels einer Diodenmessung direkt an der CPU, wie heiß diese ist. Das Messergebnis per Dioden soll viel genauer sein als der übliche Sensor am CPU-Lüfter, was ein vorzeitiges Heruntertakten der CPU verhindert. Läuft diese nämlich zu heiß, reguliert der Überwachungschip den CPU-Lüfter und taktet - wenn wirklich nötig - den Prozessor herunter.

Sie können bei der Temperaturregelung im Bios zwischen drei Modi wählen:

Silent: Bevor sich die Lüfter zuschalten und unnötig Lärm machen, taktet das "Thermal Management / System Monitorimg" die CPU herunter.

Auto: Der Chip versucht, die maximale CPU-Leistung bei minimaler Geräuschentwicklung zu schaffen.

Maximum Speed: Der CPU-Lüfter läuft immer mit maximaler Geschwindigkeit, dementsprechend wird der CPU-Takt angepasst.

"Thermal Management / System Monitoring" ist laut Fujitsu-Siemens unabhängig vom Prozessortyp und Betriebssystem. Außerdem soll es die CPU nicht belasten.

Anderen Hauptplatinenherstellern will Fujitsu-Siemens die Technik nicht lizensieren. (PC-WELT, 18.01.2001, vn)

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