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Fujitsu F903iX mit High-Speed HSDPA für NTT DoCoMo

22.02.2007 | 08:48 Uhr

Japans größter Netzbetreiber NTT DoCoMo stellt mit dem F903iX von Fujitsu ein Endgerät vor, das bereits jetzt den neuen High-Speed Datendownload HSDPA mit einer Rate von bis zu 7,2 Mbps unterstützt. Das dazu benötigte Netzwerk soll spätestens 2008 fertiggestellt sein.

In Japan ticken die Uhren etwas schneller als in Europa. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn dort ist man mit dem Ausbau eines High Speed Datennetzes wesentlich weiter, was unter anderem neue Endgeräte der Netzbetreiber bestätigen. Ganz vorne mit dabei ist natürlich der größte Anbieter NTT DoCoMo, der jetzt ein neues Endgerät vorgestellt hat. Das F903iX High Speed von Fujitsu verrät bereits im Namen, mit welchem Feature es auf Kundenjagd gehen soll.

Wenn bis Mitte 2008 das HSDPA-Netz der nächsten Generation in Betrieb genommen werden soll, werden Geschwindigkeiten beim Datentransfer von bis zu 7,2 Mbps möglich sein, noch muss man sich mit den ohnehin schon flinken 3,6 Mbps begnügen. Das 903iX kündigt den Wandel allerdings bereits an und macht dabei auch noch keine allzu schlechte Figur. Etwas klobig und unhandlich wirkt es zwar auf den ersten Blick, aber ausgefallene Designs ist man aus Japan und vor allem von NTT bereits gewohnt. Der auf Symbian basierende Folder lässt den aufgeklappten, 2,4 Zoll großen Screen auch seitlich drehen. Somit kann man zum Beispiel die mit der 3,2 Megapixelkamera geschossenen Bilder auch in Panorama-View genießen und das auch mit genügend Schärfe, wofür eine Auflösung von 240x320 Pixel und eine Farbtiefe 18 Bit sorgt.

Besonders ansprechend ist die Gestaltung des MP3-Players gelungen: an der Seite des Folders befindet sich ein Drehschalter, der blau hinterleuchtet extrem futuristisch wirkt und dadurch auch nachts einwandfrei zu erkennen ist. Die Hülle auf der Oberseite birgt gleichzeitig Drucktasten um die einzelnen Funktionen zu aktivieren. Ein blaues Licht zeigt an, welche gerade in Betrieb ist. Damit auch genügend Lieder und Bilder Platz finden, hat das Handy integriert bereits ein Gigabyte Speicher, der zusätzlich auch noch über MicroSD-Karten erweitert werden kann. Wer beim Telefonieren sein Gegenüber gerne im Blickfeld hat, kann dank der zweiten Kamera auch Videotelefonie betreiben. Bisher kamen dazu meist einfache VGA-Komponenten zum Einsatz, Fujitsu protzt lieber und spendiert dem 903iX eine 1,1 Megapixelvariante. Will man eine PDF-Datei öffnen, so ist das ebenfalls kein Problem; das besondere und praktische Detail jedoch zeigt sich dann beim Screen: dreht man diesen, so schwingt das Dokument automatisch mit und wird statt breit, hochkant angezeigt.

Auch beim Lesen von E-Mails erweist sich dieses Feature als äußerst hilfsreich. Neu eingegangene Mails, aber auch SMS, können durch leichtes seitwärts schieben des Displays in der oberen Ecke ansatzweise angezeigt werden. So kann sich der User entscheiden, ob er die Nachricht lesen, oder der Aufwand sich erst gar nicht lohnt und er die Mail zu einem späteren Zeitpunkt öffnen möchte.

Dass dieses Gerät bei den Maßen von 102x49x24 mm zusätzlich mit seinen 130 Gramm nicht besonders handlich ist, kann man sich vorstellen. Dafür hält der - mit Sicherheit allein schon schwere - Akku allerdings auch stolze 20 Tage im Standby- und sieben Stunden Dauergesprächseinsatz aus. Einen Preis hat NTT DoCoMo allerdings noch nicht bekannt gegeben.

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