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Fujifilm integriert CCD-Produktion

22.12.2005 | 14:05 Uhr |

Eine Stärkung der Position im internationalen Wettbewerb versprichst sich Fujifilm durch die Integration seiner Tochter Microdevices.

Fujifilm will die Fujifilm Microdevices zum 31. März 2006 vollständig in den Konzern integrieren. Durch die Integration soll die Position des Unternehmens im internationalen Wettbewerb bei Digitalkameras weiter gestärkt werden. Vorteile werden insbesondere durch engere Zusammenarbeit im Management bei der CCD-Produktion sowie bei Entwicklung und Produktion von Digitalkameras erwartet. Gleichzeitig soll es laut Fujifilm Synergieeffekte bei Entwicklung und Produktion von optischen CCD-Modulen geben, die in Foto-Handys und in der Endoskopie genutzt werden.

Fujifilm Microdevices wurde 1990 zur Entwicklung und Produktion von Digitalkamera-CCDs und Signalprozessoren gegründet. Durch Kombination verschiedener eigener Technologien hat das Unternehmen die Super-CCD-Sensoren entwickelt und produziert diese im eigenen Werk. Die Super-CCD-Sensoren nutzen achteckige Fotodioden. Deren Anordnung ist im Unterschied zu herkömmlichen Sensoren diagonal, also um 45 Grad gedreht. Hierdurch entsteht eine größere Pixeloberfläche, die mehr Licht aufnehmen kann. Die Kombination von vergrößerten Pixeln und Wabenstruktur führt zu einer Reihe zusätzlicher Vorteile, wie höhere Empfindlichkeit und höhere Auflösung. Dies hat maßgeblich zum Erfolg der digitalen Kameras von Fujifilm beigetragen.

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