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Erster 3D-Fotoapparat noch dieses Jahr

26.07.2009 | 15:37 Uhr |

Fujifilm hat die erste erschwingliche 3D-Kamera für Endverbraucher vorgestellt. Das Gerät nimmt mithilfe von zwei CCD-Sensoren Bilder auf, die im Inneren der Kamera von einem Spezialprozessor zu einem 3D-Bild zusammengefügt werden.

Der Fotoapparat ist ab September zum Preis von rund 500 Euro zu haben. Zusätzlich zur Kamera wird Fujifilm einen digitalen Bilderrahmen anbieten, der die Aufnahmen präsentiert. Auch ein 3D-Druckservice ist geplant. Herzstück der Fujifilm-3D-Technologie ist die Kamera "Finepix Real 3D W1", die mit je zwei Linsen und CCD-Sensoren ausgestattet ist. Der Fotoapparat nimmt gleichzeitig - auf Wunsch auch zeitversetzt - zwei Bilder auf, die der eingebaute "Real Photo Processor 3D" zu einem einzelnen 3D-Bild zusammenfügt. Das Gerät verfügt über dreifachen optischen Zoom und einen eigens entwickelten LCD-Monitor, der bei Betrachtung der dreidimensionalen Aufnahmen auch ohne Shutterbrille einen sichtbaren 3D-Effekt liefern soll. Die Kamera kann neben 3D-Fotos auch 3D-Videos aufnehmen. Das Gerät misst 12,4 mal 6,8 mal 2,6 Zentimeter. Mit Akku und SD-Karte soll es 304 Gramm auf die Waage bringen.

Zum Abspielen des 3D-Materials wird Fujifilm einen eigens entwickelten digitalen Bilderrahmen anbieten. Dieser misst acht Zoll und stellt das Bildmaterial als Diashow dar. Das Gerät zeigt auf seinem LCD-Display Bilder und Videos in einer Auflösung von 800 mal 600 Bildpunkten an. Die Aufnahmen können vom Bilderrahmen per USB- oder Infrarotverbindung auf andere Geräte, etwa den PC, übertragen werden. Der digitale Rahmen soll rund 350 Euro kosten. Auch ein 3D-Druckservice ist geplant. Durch ein Spezialverfahren und die Verwendung von Lentikular-Material soll auch hier ein sichtbarer 3D-Effekt ohne den Einsatz einer Shutterbrille möglich werden. Der Ausdruck werde in Formaten von zehn mal 15 Zentimetern und 13 mal 18 Zentimetern angeboten, heißt es von Fujifilm. Der Druckservice soll im Oktober starten, und den Verbrauchern zum Preis von fünf Euro pro Abzug zur Verfügung stehen.

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