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Für 69 Dollar wird ein Hoverboard zum Strand-Buggy

21.04.2016 | 14:11 Uhr |

Für nur 69 Dollar wird aus einem Hoverboard ein Hovercart: ein witziger Billig-Strand-Buggy für den nächsten Urlaub.

Der US-Bootsvertrieb BoatsToGo pimpt die nicht ganz ungefährlichen Hoverboards so richtig cool auf. BoatsToGo befestigt an einem Hoverboard mit einer Klammer einen Aluminiumrahmen samt Hinterachse. Darauf kommt noch ein Sitz – zum Beispiel ein Strandkorb. Oder eine (hoffentlich gut isolierte) Kühlbox, auf die man sich setzen kann. Und fertig ist das Hoverboard Cart oder Hovercart für den nächsten Badeurlaub. Sie steuern und bremsen es genauso wie ein normales Hoverboard mit den Füßen per Gewichtsverlagerung.

Den Rahmen gibt es in drei unterschiedlichen Farben. Der Hersteller verkauft zudem eine Variante mit Tablet-Halterung. Am Sitz kann man auch einen Sonnenschirm befestigen. Außerdem kann man am Nachrüstgestell noch weiteres Gepäck hinterherziehen. Sozusagen wie bei einem Auto mit Anhängerkupplung.

Das HoverCart am Strand.
Vergrößern Das HoverCart am Strand.
© BoatsToGo

Das Gefährt soll sich auch abseits befestigter Wege fahren lassen, also beispielsweise am Strand. Aufgrund der Sitzposition soll die Fortbewegung mit dem Hovercart ungefährlicher sein als mit dem Hoverboard allein - weil man ja sitzt und somit nicht so leicht stürzen kann als wenn man stehend auf dem Hoverboard unterwegs ist.

Das HoverCart.
Vergrößern Das HoverCart.
© BoatsToGo

Das Hovercart kostet im Online-Shop 69 Dollar (umgerechnet knapp 61 Euro) zuzüglich Sitz und Versandkosten. Bei Redaktionsschluss war das Hoverboard Cart jedoch ausverkauft, man kann sich aber auf eine Warteliste setzen lassen. Ende Mai soll die nächste Auslieferung erfolgen.

Zur Reichweite des Hovercarts mit einer Akkuladung sagt der Hersteller nichts. Das Hovercart dürfte aber in jedem Fall mit einer Akkuladung nicht so weit kommen wie ein pures Hoverboard, weil es ja viel mehr Gewicht bewegen muss.

Brandgefährlicher Spaß

Hoverboards stehen besonders in den USA heftig in der Kritik. Weil einige Exemplare Feuer gefangen haben - offensichtlich aufgrund von Akku-Problemen.

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