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Frontal 21: Gamestar zu Besuch beim ZDF

06.09.2005 | 13:05 Uhr |

Die ZDF-Sendung Frontal 21 strahlte am 26. April 2005 den Beitrag "Gewalt ohne Grenzen - brutale Computerspiele im Kinderzimmer" aus, in dem Gamer nicht sonderlich gut wegkamen. Unsere Schwesterpublikation Gamestar veröffentlichte einen Offenen Brief an den Chefredakteur des ZDFs, den mehr als 50.000 Gamer unterzeichneten. Am vergangenen Freitag übergab Gamestar die gesammelten Unterschriften dem ZDF und sprach mit den Verantwortlichen der Sendung über den Beitrag, der die Gemüter der Gamer erhitzte.

Die ZDF-Sendung Frontal 21 strahlte am 26. April 2005 den Beitrag "Gewalt ohne Grenzen - brutale Computerspiele im Kinderzimmer" aus, in dem Gamer nicht sonderlich gut wegkamen. In der Folge löste der Bericht Proteste bei Spielern aus und auch die PC-WELT widmete dem etwas einseitigen Bericht einen Blog-Beitrag .

Einen Schritt weiter ging unsere Schwesterpublikation Gamestar. Sie verfasste einen Offenen Brief an den Chefredakteur des ZDFs, den über 50.000 Spieler unterzeichneten. Am vergangenen Freitag war es dann soweit: Gamestar-Chefredakteur Gunnar Lott machte sich auf den Weg nach Berlin in das ZDF-Hauptstadtstudio, um dort die Unterschriften der Spieler abzugeben und mit den Verantwortlichen über den Bericht zu diskutieren.

Das ZDF scheint sich die Aktion unserer Schwesterpublikation zu Herzen genommen zu haben, denn Gunnar Lott traf sich in Berlin mit Dr. Rainer Fromm (Autor des Beitrags "Gewalt ohne Grenzen"), Dr. Claus Richter (Redaktionsleiter Frontal 21), Nikolaus Brender (Chefredakteur des ZDF) und Theo Koll (Moderator Frontal 21).

Gunnar Lott stellte in dem rund einstündigen Gespräch dar, dass die Spieler die voreingenommene Art der Berichterstattung in Publikumsmedien leid sind. Das vollständige Protokoll des Gesprächs finden Sie auf der Website unserer Kollegen von der Gamestar.

Bericht: Gamestar beim ZDF

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