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Fritzbox-Lücke ist noch gefährlicher

18.02.2014 | 09:20 Uhr |

Die Sicherheitslücke der Fritzbox ist viel gefährlicher als bisher angenommen. Das bereits verfügbare Security-Update für die Firmware sollte sofort installiert werden.

Die kürzlich bekannt gewordene Sicherheitslücke in den Fritzbox-Routern ist gefährlicher als gedacht. Die Besitzer der Router sollten unbedingt sofort das vom Fritzbox-Hersteller AVM veröffentlichte Firmware-Update , mit dem die Lücke geschlossen wird, installieren.

Eine detailliertere Analyse der Lücke durch Heise Security und dem Reverse-Engineering-Spezialisten Hanno Heinrichs ergab, dass Angreifer die Lücke nicht nur dann ausnutzen könnten, wenn bei den Fritzbox-Routern der Fernzugang aktiviert ist. Vielmehr könne durch das Ausnutzen der Lücke ein Angreifer die vollständige Kontrolle über den Router erlangen. Und dazu müsste er die Anwender nur dazu bringen, eine zuvor entsprechend präparierte Website aufzurufen. Anschließend habe der Angreifer beispielsweise Zugriff auf die Zugangsdaten des Routers, könne teure Telefonate führen oder einen Trojaner auf dem Router installieren, der die Internet-Aktivitäten der Anwender aufzeichnet.

Den Online-Kriminellen dürfte bekannt sein, für welche Zwecke sich die Fritzbox-Lücke für Angriffe ausnutzen lässt. Daher sollte das Update unbedingt sofort auf der Fritzbox installiert werden.

So installieren Sie das Fritzbox-Update

Die Installation des Fritzbox-Updates ist kinderleicht und dauert nur wenige Minuten. Rufen Sie im Browser fritz.box auf und loggen Sie sich mit ihrem Benutzernamen und Kennwort ein. Auf der Fritzbox-Oberfläche wechseln Sie zum "Assistenten" und dann zu "Updates".

In diesem Video erläutert AVM das Vorgehen noch einmal Schritt für Schritt.

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