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File-Transfer über IM-Protokolle

07.02.2008 | 10:47 Uhr |

Das israelische Unternehmen Fringland hat die Version 3.30 seiner Instant-Messaging- und VoIP-Software fring vorgestellt. Sie unterstützt verschiedene Sprachen und erlaubt den Datei-Austausch über den Instant Messenger. Die aktuelle Software bringt allerdings auch einen neuen Fehler mit.

Der VoIP- und Instant-Messaging-Client für Handys fring steht in einer neuen Version zum Download bereit. Die fring Version 3.30 ist mehrsprachig und beherrscht jetzt auch den Versand von Dateien über den Instant Messenger. Außerdem zeigt fring an, wenn der Sender eine Nachricht eingibt - ein Feature, dass auf den PC-Versionen der verschiedenen Instant Messenger zum Standard gehört. Darüber hinaus wurden Fehler beseitigt und die Navigation vereinfacht, die derzeitige Version bringt jedoch ein neues Problem mit sich.

Durch die Mehrsprachigkeit können Nutzer die Software leichter konfigurieren, die Menüs werden in Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch oder Chinesisch angezeigt. Es wird jeweils die Sprache aufgespielt, die auf dem Handy als Standard eingestellt ist. Nach erfolgreicher Installation kann mit dem Handy über eine WLAN-Verbindung oder das Mobilfunknetz über die Protokolle von MSN, ICQ, Jabber, Skype und Twitter gechattet oder per Skype und einem SIP-Anbieter kostenlos telefoniert werden.

Außerdem können jetzt Musik, Fotos, Videos und beliebige andere Dateien an weitere Nutzer versendet werden, dabei gibt es allerdings Einschränkungen. Der File-Transfer funktioniert nur von Fring zu Fring und zu MSN-Nutzern. Weitere Protokolle sollen in naher Zukunft hinzukommen. Auch die Verfügbarkeit der aktuellen Version ist derzeit noch eingeschränkt, sie kann nur auf Nokia-Modellen mit S60 genutzt werden.

Trotz vieler Verbesserungen hat sich ein neuer Fehler eingeschlichen. Bei einem Test mit einem E61 in unserer Redaktion wurden nach der Installation zwar alle vordefinierten WLAN-Zugangspunkte korrekt angezeigt, Fring wollte sich jedoch partout nicht mit ihnen verbinden. Alle über die Funktion "WLAN suchen" erkannten Netzwerke wurden aber problemlos integriert. In Kürze kann also mit weiteren Updates gerechnet werden.

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