Friedrich
Bundesinnenminister fordert Ende der Anonymität im Internet
Als Reaktion auf die Morde in Norwegen fordert Bundesinnenminister Hans-Peter-Friedrich (CSU), die Anonymität für Blogger im Netz aufzuheben.
Bundesinnenminister Hans-Peter-Friedrich hat Stellung zum Massenmord des Anders Behring Breivik in Norwegen bezogen und sucht eine Mitschuld im Internet. So fordert der Politiker, die Anonymität Netz aus Sicherheitsgründen aufzuweichen. Laut Friedrich könnten Blogger im WWW radikale Thesen verbreiten, ohne ihre Identität preisgeben zu müssen. Der Politiker fordert, dass Publizisten künftig mit offenen Karten argumentieren sollen.
Auch der norwegische Attentäter Breivik hatte sich in seinem 1.500 Seiten starken Manifest auf radikale Thesen des anonymen Bloggers Fjordman bezogen. Seit dem Bekanntwerden rückten auch deutsche Blogs mit fragwürdigem Gedankengut in den Fokus von Politik und Medien.
Auch der norwegische Attentäter Breivik hatte sich in seinem 1.500 Seiten starken Manifest auf radikale Thesen des anonymen Bloggers Fjordman bezogen. Seit dem Bekanntwerden rückten auch deutsche Blogs mit fragwürdigem Gedankengut in den Fokus von Politik und Medien.
Friedrich greift mit seiner Forderung die Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung unter dem Schutz der Anonymität an – eine der wichtigsten Errungenschaften des Internet. Nach der Auffassung des Bundesinnenministers könnte diese Anonymität jedoch auch für kriminelle Machenschaften missbraucht werden. Sein Feindbild des sozial isolierten, gefährlichen Einzeltäters stelle dabei eine Gefahr für ganz Deutschland dar. Mit welchen Mitteln Friedrich seine Forderungen durchsetzen will, ist allerdings noch unklar.
Mit dem Launch des neuen Social Networks Google+ war zuletzt eine Debatte um den Gebrauch von Nicknames entbrannt. Während Facebook mittlerweile die Nutzung von Fantasie-Namen erlaubt, werden Nutzer, die sich bei Google+ nicht mit ihrem korrekten Namen anmelden für den Dienst gesperrt.



07.08.11
Anonymität kann schlecht sein, kann gut sein. Dort wo das freie Denken bestraft wird, ist sie gut.
Der Herr Bundesinnenminister macht es sich leicht... Wie wäre es mit Besserung und gut technisch ausgebildetes Personal das fähig ist, das gute vom schlechten zu erkennen, kompetent auszulesen und zu bekämpfen? Oder ist dies zu viel verlangt von den deutschen Politikern? Ich bin sicher, es gibt Deutsche die es mit den schlimmsten Hacker aufnehmen können!
Manfred Mertens
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07.08.11
Wie soll das gewährleistet werden?
Mit einer "Großen Firewall" wie in China oder mit einem nationalen Intranet wie im Iran?
Spätestens wenn diese Länder als Vorbilder bekannt werden, wird wieder wild zurück gerudert.
Deutschland macht das natürlich anders und innovativ.
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07.08.11
Hm, war das nicht diese rechtsextreme Partei, die ihre politischen Gegner einfach verbieten lassen will?
Da wundert es mich nicht, daß auch das Internet verboten werden soll.
Wird Zeit, daß das Sommerloch vorbei ist.
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07.08.11
Das ist das "Fachwissen" höchstbezahlter deutscher Spitzenpolitiker. ;)
Wenn er es wirklich durchkriegen sollte, löschen wir schnell das Internet und gut.
Allerdings werden dann auch alle Nebeneinkünfte der Politiker veröffentlicht. :)
Wie heißt doch die Gesellschaftsform, in der wir angeblich leben sollen: Demokratie?
Was wird da angeblich am meisten geschützt - die Freiheit?
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07.08.11
Ich wüsste nicht das unsere Politiker mal wirklich was nützliches Zustande bringen - ich würde auch gern so mein Geld verdienen!
Müll reden und dann noch bezahlt werden dafür!
Zitat: chipchap
Ist ja fast wie in der Werbung :) Mutti hat das Internet gelöscht und du erklärst mal der Welt wie du das gemacht hast :D
Zitat: chipchap
Ui die würd ich gern wissen womit die so alles Geld verdienen ... Bei Sitzungen nicht anwesend sein!!!! Bei Stromversorgern auch noch Kohle kassieren - wundert es da noch jemanden das wir jedes Jahr mehr bezahlen????
Zitat: chipchap
Nee ich glaub das war sowas wie Akzeptier das was ich sage oder glaub einen anderen Müll .. Letztendlich ist es doch so das wir nur das sagen dürfen was denen nicht Schadet > So seh ich das!!!
Und ich glaub nicht das man das mit dem Internet durchbekommen kann!!!!!
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07.08.11
Ich tippe mal drauf, der Kasper will unbedingt, wann er es möchte an sämtliche Providerdaten, Serverdaten etc kommen.....
Wenn soweit kommen würde, steig ich wieder auf Brieftauben um.....
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07.08.11
Ich könnte ja, aber das dauert ... .
Und die vielen Serverlein, die dran glauben müßten ... :D .
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07.08.11
Ich glaub wo ich in der Schule war hab ich den letzten geschrieben..... und das ist schon ein paar Jährchen her!!!!
Aber schreiben so mit Kuli oder Füller kann ich noch
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08.08.11
Hin und wieder für die Holde.....
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08.08.11
Weshalb meldet sich Friedrich nicht in eine seriösen Sonntagszeitung zu Wort? Bekommt er dort möglicherweise andere Fragen gestellt oder ist er gar ein stiller Teilhaber an diesem Wurschtblatt?
Wie will er seine Ideen durchsetzen? Etwa nach dem chinesischen oder iranischen Muster und muß sich zukünftig jeder Internetnutzer auf einem Kartenleser am PC mit seinen ePass legitimieren bevor er sich einloggt?
Hinterwäldler ist ein Markenname und einmalig. Nach ihm kann man googeln. Der Hinterwäldler wird sich niemals seinen Pass mit Sekundenkleber an die Stirn heften. Unter meinem Realnamen kennen mich höchstens meine nächsten Angehörigen. Welchen Nutzen ergäbe sich aus der Kenntnis meines Realnamens? Bekommen seine Prügelpolizisten jetzt auch die Namensschilder ans Revers gestickt?
In Norwegen gibt es seit 5 Jahren eine Vorratsdatenspeicherung, so wie sie einige Politiker gern in Deutschland haben möchten. Sie hat den Massenmord durch einen wahnsinnigen Faschisten nicht verhindert.
Ein Sommerloch tritt übrigens dann auf, wenn die Mehrzahl der Politiker im Urlaub sind, ein paar zurückgebliebene sich mit dummen Sätzen zu Wort melden und die Volontäre der Medien in Ermangelung vernünftiger Themen diese Sätze ohne Nachzudenken ausschlachten. Da Friedrich selbst in dem Interview darüber spricht, das die Internetgemeinde nun ihn bashen wird, hält er wohl selbst nicht allzuviel davon.
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09.08.11
Unsere führenden Politiker sollten doch mindestens Abitur haben.
An dieser Stelle hätte ich etwas mehr Intelligenz erwartet.
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10.08.11
Die Listen werden immer reichlicher gefüllt. Man muss nur bei passender Gelegenheit losschlagen. Der Applaus "recht schaffender Bürger" ist dann auch gewiss.
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11.08.11
Ich lehne mich da ganz entspannt zurück. Macht weiter so. Es bringt zwar kaum verwertbare Ergebnisse und kostet nur unnötig Geld aber es schafft Arbeitsplätze.
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