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Frethem-Wurm: Gefährlicher als zunächst angenommen

17.07.2002 | 14:00 Uhr |

Die zur Beginn der Woche aufgetauchte neue Variante des Frethem-Wurms, der so genannte Frethem.K entpuppt sich als gefährlicher, als zunächst angenommen. Nach eingehender Prüfung des Wurms durch Sicherheitsexperten ist eine gefährliche Backdoor-Routine entdeckt worden, die für Schaden an den befallenen Rechnern sorgen kann.

Die zur Beginn der Woche aufgetauchte neue Variante des Frethem-Wurms, der so genannte Frethem.K entpuppt sich als gefährlicher, als zunächst angenommen. Nach eingehender Prüfung des Wurms durch Sicherheitsexperten ist eine gefährliche Backdoor-Routine entdeckt worden, die für Schaden an den befallenen Rechnern sorgen kann.

Wie bereits berichtet, verbreitet sich der Wurm per Mail und nutzt eine Sicherheitslücke im Internet Explorer 5.01 und 5.5 um sich in das System einzupflanzen. Die Sicherheitslücke kannmit diesem Patch von Microsoftgeschlossen werden.

Das bedrohliche am Frethem-Wurm: Einmal aktiviert nimmt er Kontakt zu einer Vielzahl von Internet-Seiten auf.

Am Anfang wurde davon ausgegangen, dass der Macher des Wurms dadurch nur Gewinn aus dem auf die zugegriffenen Websites erzeugten Traffic ziehen will. Bei genauerer Betrachtung allerdings stellte sich heraus, dass der Programmierer des Wurms nur den Eindruck erwecken will, als ginge es ihm um Traffic-Gewinn. Vielmehr handelt es sich um eine versteckte Backdoor-Routine.

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