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Freenet weist WiWo-Bericht zu Betrugsvorwürfen zurück

09.07.2007 | 09:15 Uhr |

HAMBURG (Dow Jones)--Die Freenet AG hat einen Pressebericht zurückgewiesen, wonach gegen den Vorstandsvorsitzenden Eckhard Spoerr wegen Betrugs, Untreue, Insiderhandel und Geldwäsche ermittelt werden soll.

Der Bericht der "WirtschaftsWoche" sei falsch, und man werde rechtliche Schritte gegen das Magazin einleiten, sagte am Sonntag ein Sprecher des Telekomunternehmens zu Dow Jones Newswires. Die "WiWo" hatte berichtet, der Wirtschaftsprüfer Marc Münch habe ein 940 Seiten starkes Dossier an Staatsanwälte in Hamburg und Kiel sowie an diverse Aufsichtsbehörden - darunter die Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Frankfurt und die US-Wertpapieraufsicht SEC in New York - geschickt.Mit internen Dokumenten versucht der ehemalige Leiter des Rechnungswesen von Freenet laut Wirtschaftswoche zu belegen, dass der Freenet-Vorstand selbst oder über ein Geflecht von Beteiligungen in die eigenen und andere Taschen gewirtschaftet und dem Unternehmen so einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe zugefügt hat. Die Staatsanwaltschaften Hamburg (Aktenzeichen 5650 Js 42/07) und Kiel (Aktenzeichen 545 Js 30428/07) hätten Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Spoerr hatte die Anschuldigungen bereits in dem WiWo-Bericht zurückgewiesen. "Jedes Mal, wenn man mich schwächen will, werden diese alten Vorwürfe wieder gegen mich instrumentalisiert", sagte der Manager. Sie seien allesamt falsch. DJG/jhe

Der Artikel stammt von computerwoche.de .

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