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Freenet-Aktionäre stimmen Fusion mit Mobilcom zu

Mit großer Mehrheit haben die Aktionäre von Freenet der Fusion mit Mobilcom zugestimmt.

Die Aktionäre der Freenet.de AG haben mit großer Mehrheit der Fusion mit der Muttergesellschaft Mobilcom zugestimmt. Die Hauptversammlung habe das Vorhaben mit über 99 Prozent des anwesenden Kapitals genehmigt, teilte die Gesellschaft nach dem Aktionärstreffen am Donnerstagabend in Hamburg mit. Auch Aufsichtsrat und Vorstand wurden mit großer Mehrheit entlastet. Damit ist der Weg für die Verschmelzung frei.

Am Mittwoch hatten die Anteilseigner von Mobilcom nach einer turbulenten Versammlung bereits dem Zusammengehen zugestimmt. Freenet-Chef Eckhard Spoerr hatte zuvor wie auch sein Vorstandskollege Thorsten Grenz für den Zusammenschluss der beiden Telekomunternehmen geworben. Neben steuerlichen Vorteilen versprechen sich Mobilcom und Freenet Vorteile bei der Konsolidierung der Telekombranche. Das Aktionärstreffen verlief entgegen der Erwartungen ruhig.

Auf der Mobilcom-Versammlung war es zu Tumulten gekommen, die in Verweisen für einige Anteilseigner gipfelte. Ziel dieser Aktionäre war es, so Beobachter, durch endlose Fragen, Provokationen und Geschäftsordnungsanträge Gründe für eine Anfechtungsklage zu finden. Spoerr rechnet fest mit Klagen, was zu einer Verzögerung führen könnte. In die Kritik geriet Spoerr wegen des Aktienoptions-Programms. Alleine durch die Verschmelzung wird der Manager bis zu 5,1 Millionen Euro erhalten. Spoerr verteidigte das Programm, da auch die Aktionäre von Freenet vom Aufschwung der Gesellschaft profitieren würden.

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