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Free Software Foundation mobilisiert gegen UnitedLinux

04.06.2002 | 18:00 Uhr |

Die Ankündigung eines UnitedLinux, mit der die Linux-Distributoren Caldera, Conectiva, SuSE Linux und Turbolinux Ende letzter Woche an die Öffentlichkeit getreten sind, ist nicht nur wohlwollend aufgenommen worden. Richard Stallman, der Gründer der Free Software Foundation beispielsweise, macht nun die Open-Source-Programmierer gegen das Vorhaben mobil.

Die Ankündigung eines UnitedLinux für Geschäftskunden, mit der die Linux-Distributoren Caldera, Conectiva, SuSE Linux und Turbolinux Ende letzter Woche an die Öffentlichkeit getreten sind, ist nicht nur wohlwollend aufgenommen worden. Richard Stallman, der Gründer der Free Software Foundation (FSF), macht nun Open-Source-Programmierer gegen das Vorhaben mobil, wie Linux And Main Linux And Main berichtet.

Stallman kritisiert vor allem die bei UnitedLinux beabsichtigte Einzelplatz-Lizenzierung, worin ihn inzwischen auch die FSF unterstützt. "Eine Einzelplatz-Lizenzierung pervertiert das GNU+Linux-System in etwas, das deine Freiheit in etwa so respektiert, wie Windows", kommentierte Stallman Linux and Main zufolge.

Stallman kritisiert vor allem die bei UnitedLinux beabsichtigte Einzelplatz-Lizenzierung, worin ihn inzwischen auch die FSF unterstützt. "Eine Einzelplatz-Lizenzierung pervertiert das GNU+Linux-System in etwas, das deine Freiheit in etwa so respektiert, wie Windows", kommentierte Stallman 'Linux and Main' zufolge.

"Die von der GPL geschützten Programme können nicht in dieser Form beschränkt werden, denn das würde die GNU GPL verletzen. Doch das System beinhaltet auch Programme, die nicht mit einem derartigen 'Copyleft' versehen sind und die eine Schwachstelle darstellen." Stallman ruft deshalb alle Open-Source-Programmierer dazu auf, ihre Software unter die GNU General Public License zu stellen.

Bei der Ankündigung von UnitedLinux hatten die Sprecher zwar erläutert, dass der Quellcode der Kern-Distribution, die allen gemeinsam sein werde, frei verfügbar gemacht werde, doch wie die konkrete Umsetzung aussehen soll, wurde noch nicht näher erläutert. Binaries werde es jedenfalls nicht geben.

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