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Fraunhofer Institut soll Sicherheit von Blackberrys testen

Anfang des Monats warnte das BSI vor dem Einsatz von Blackberrys, da Industriespionage nicht ausgeschlossen sei. Jetzt will der Blackberry-Hersteller RIM die Sicherheit seiner Geräte vom Fraunhofer Institut testen lassen.

Das kanadische Unternehmen Research in Motion (RIM) will die in die Kritik geratene Sicherheit seiner Taschen-PCs Blackberry vom Fraunhofer Institut testen lassen. Damit soll eine objektive und unabhängige Bewertung erstellt werden, teilte das Unternehmen aus Waterloo (Ontario) am Montag mit. Anfang des Monats hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI aus Sicherheitsgründen vor dem Gebrauch des Blackberry gewarnt. Das Gerät ist derzeit vor allem in Unternehmen wegen seines automatischen E- Mail-Empfangs sehr verbreitet.

Nach Einschätzung des BSI sei mögliche Industriespionage bei den Blackberrys nicht ausgeschlossen, da zum Beispiel auch die Netzwerkserver nicht in Deutschland stationiert seien. RIM hatte das unterdessen als rein theoretisches Sicherheitsrisiko bezeichnet und die Vorwürfe zurückgewiesen. Das Fraunhofer Institut für sichere Informationstechnologie (SIT) in Darmstadt soll die Geräte nun einer objektiven Sicherheitsprüfung unterziehen.

Patentstreit: Rückschlag für Blackberry-Betreiber RIM (PC-WELT Online, (PC-WELT Online, 34.10.2005)

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