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Foxconn stellt 3.000 Entwickler für Firefox OS ein

22.06.2013 | 05:58 Uhr |

Der asiatische Zulieferer will rund 3.000 Software-Entwickler für Mozillas mobiles Betriebssystem Firefox OS einstellen.

Vor rund zwei Wochen hatten Mozilla und der asiatische Zulieferer Foxconn eine Partnerschaft angekündigt. Heute wurden weitere Details zur Zusammenarbeit bekannt. So will Foxconn in den nächsten Wochen und Monaten 2.000 bis 3.000 Software-Entwickler einstellen . Die neuen Mitarbeiter sollen nicht etwa in der Produktion tätig sein, sondern neue Apps und Cloud-Dienste für Mozillas mobiles Betriebssystem entwickeln.

Mit diesem Schritt will Foxconn stärker auf den Consumer-Markt vordringen. Bislang hatte das Unternehmen nur als Zulieferer und Produzent für Apple, Samsung und Co. agiert und war damit aufgrund von schlechten Arbeitsverhältnissen des Öfteren in die Negativ-Schlagzeilen geraten. Im Rahmen der Mozilla-Kooperation will Foxconn nun eigene Software und Hardware für Firefox OS entwickeln. Insgesamt fünf neue Geräte hat der Konzern dabei im Auge. Neben mehreren Smartphones könnte den Gerüchten zufolge auch ein Tablet-PC mit Firefox OS dazu gehören.

Firefox OS per Browser-AddOn ausprobieren

Mit Firefox OS will Mozilla in direkte Konkurrenz zu iOS, Android und BlackBerry treten. Das freie mobile Betriebssystem setzt auf moderne Web-Technologien und konnte mit der Deutschen Telekom, Telefonica, Huawei, LG und Sony bereits einige namhafte Hardware- und Mobilfunk-Partner gewinnen.

Video: Mozilla zeigt Firefox-OS-Prototypen
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