Huai'an, China
Studenten werden zum Bau des iPhone 5 gezwungen
Wie eine chinesische Tageszeitung berichtet, sollen tausende Studenten vom Apple-Zulieferer Foxconn dazu gezwungen worden sein, die Produktion des kommenden iPhone 5 zu unterstützen. Einige Bildungseinrichtungen haben sogar die Kurse ausgesetzt.
Studenten aus dem chinesischen Huai'an in der Provinz Jiangsu sollen vom Hersteller Foxconn zur Arbeit gezwungen worden sein, um genügend iPhone 5 für Apple liefern zu können. Foxconn soll die Studenten in eine seiner Fabriken gefahren haben, nachdem die vorherige Akquise von zusätzlichen Mitarbeitern nicht zum gewünschten Erfolg führte. Dort sollen sie bei der Produktion des Apple iPhone 5 helfen, um die geforderten Stückzahlen rechtzeitig zum Launch liefern zu können.
Magerer Lohn für sechs Tage in der Woche
Eine Studentin des Huaiyin Institute of Technology teilte mit, dass rund 200 ihrer Kommilitonen von der Einrichtung hin zur nächsten Fabrik gebracht wurden, um sechs Tage in der Woche für 12 Stunden am Tag zu arbeiten. Der Monatslohn beläuft sich dabei auf magere 1.550 Yuan, also knapp 193 Euro. Hinzu kommt noch, dass Foxconn von diesem Lohn noch einmal mehrere hundert Yuan Abzüge für die Verpflegung und Unterbringung abzieht, so die Nutzerin "mengniuIQ84" in einem Online-Forum. Außerdem sollen mindestens fünf andere Studenten die Aussagen der Kommilitonin stützen.
Angeblich fehlten Foxconn über 10.000 Arbeitskräfte, weshalb sich der Hersteller der Studenten bediente. Wie es weiter heißt, sollen sogar Regierungsstellen die Bildungseinrichtungen aufgefordert haben, Studenten in die Fabriken zu schicken. Dabei wurden weder die Eltern der Studenten unterrichtet noch Verträge mit ihnen unterzeichnet. Zwei Studenten wurden sogar bestraft, weil sie versucht hatten, die Fabrik unerlaubt zu verlassen.
Die Angst vor Rache
Yu Fangqiang, Geschäftsführer einer Nicht-Regierungs-Organisation in Nanjing, die sich auf die politische Interessenvertretung in Bezug auf soziale Fragen spezialisiert hat, sagte, er wolle den Schülern helfen rechtliche Schritte gegen ihren Schulen einzuleiten. Doch viele verweigerten diese Hilfe, weil sie Angst vor schlechten Noten haben, sollten sie die Umstände zur Anzeige bringen.
Wie das China National Radio berichtet, haben einige Lehrer sogar ihre Kurse für ein bis zwei Monate ausgesetzt, damit die Schüler "Arbeitsbedingungen kennenlernen und ihre individuellen Fähigkeiten fördern" können. Solche Programme gibt es nach Angaben des Huai'an Education Bureau auch, jedoch finden diese üblicherweise in den Semesterferien statt. Die Behörde wusste aber nicht, dass aktuell Studenten in den Fabriken arbeiten.
Apple stellt am 12. September 2012 vermutlich das iPhone 5 vor, weshalb eine Verfügbarkeit von hoher Dringlichkeit ist. Einen Kommentar des Konzerns gibt es dazu nicht.

08.09.12
Solange die Produkte von Apple gekauft werden, solange wird das einen solchen Konzern wenig interessieren unter welchen Umständen seine Produkte gefertigt werden.
Wichtig ist nur: Pünktliche Lieferung und möglichst geringe Produktionskosten.
Damit schön viel Gewinn übrig bleibt.
Und jeder, der Appleprodukte kauft, unterstützt dies. Darüber sollten alle mal nachdenken.
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08.09.12
Ja wer ist denn nun der größere Schuft? Der, der auftragsgemäß andere schuften lässt oder der, der per Auftrag die Schufte andere schuften lässt? Wer schuf so wenig selber schuftend die größere Schuftigkeit?
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08.09.12
Sie könnten das auf keinen Fall tolerieren und würden es umgehend abstellen.
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08.09.12
Also, ich finde es auch völlig unmöglich, dass die Studenten ausgerechnet für einen Zulieferer arbeiten müssen, der ausgerechnet auch Apple beliefert. Die Kinderarbeit in Samsung-Fabriken finde ich gut, so können sie schon mal für das Leben lernen.
(War das so richtig? Kriege ich jetzt auch mal nen digitalen Schulterklopfer für gelungenes Apple-Bashing? )
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08.09.12
Ich habe sechs saftige Äpfel in der Küche liegen. Möchtest Du einen, um einmal ganz kräftig reinzubeißen? :PatPat:
Vielleicht steht Apple nur stellvertretend für den ganzen Rest der Branche. Willst Du wirklich, dass man jedes Mal aufzuzählen anfängt und das vielleicht noch alphabetisch? Okay: Apple, HTC, Nokia, Samsung et al. ... Ihr seid alle BÖSE, BÖSE, BÖSE! Schämt Euch! Pfui!
So! Nun haben alle ihr Fett weg!
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08.09.12
Anscheinend schafft so ein Verhalten Gemeinsamkeitsgefühle. Wenn ein User auch nur schreibt, Apple sei doof, finden sich trotzdem immer Claqueure.
Ach ja, doch noch eine Aufzählung: Es ist wohl eine Forenkrankheit, dass immer die (gefühlt) erfolgreichsten Firmen beschimpft werden.
Früher war MS dran. Das führte dann zu solchen irrwitzigen Paranoia-Scripts wie "XP Antispy".
Dann Google. Die Datenkrake.
Und jetzt eben Apple.
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08.09.12
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08.09.12
Fertigung mit Waffengewalt, kommt vielleicht auch mal bei uns. Einsatz der Bundeswehr im Inneren, ist ja schon vom Verfassungsgericht abgenickt worden.
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08.09.12
Genau. Und was machte den besonderen Nachrichtenwert aus? Wenn es um Negatives über Apple geht, ist das Interesse der Zielgruppe nunmal höher als bei den Missständen anderer Firmen. Darüber regt sich niemand auf, es lohnt sich also keine neudeutsch kopierte Meldung.
Und wenn hier irgendetwas über Apple kommt, ist der Apple-ist-aber-doof-Thread bereits vorprogrammiert. :D
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08.09.12
Warum wohl sind fast alle namhaften westlich Unternehmen dort vertreten oder lassen zumindest dort fertigen?
Weil in der Heimat so etwas unmöglich wäre......................
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08.09.12
Wer im Rampenlicht steht muss eben aufpassen was er sagt und tut.
Und das ist auch gut so........
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08.09.12
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08.09.12
Um eben genau das nicht zu müssen lässt man ja von Extern fertigen.............
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08.09.12
Wer in China groß verkaufen will, muss da auch fertigen und vor allem Technologie hin bringen. Das sind die Bedingungen, um dort Geschäfte machen zu dürfen. Es haben sich auch Unternehmen deshalb wieder aus China zurückgezogen.
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08.09.12
Zitat: tempranilloAlles nur Neid.
Zitat: tempranillo
Oder "Intel Outside".
Gängiges Schlagwort aller Apple-Fans, sogar mit Aufklebern auf dem Powerbook bekräftigt.
Die Basherei ist nun mal ein gern getätigter Ausdruck der Bewunderung (auch wenn man es nicht zugeben will).
Ich hab da auch so meine Lieblingskandidaten, aber mittlerweile geht mir die sinnlose Diskussion weit an der Rückseite vorbei.
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08.09.12
Ich meine die Unternehmen die ihren Gewinn maximieren und in China fertigen bzw. fertigen lassen und ihren billig Schrott im Westen teuer verkaufen.
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08.09.12
Na ja, der Artikel stellt eben eindeutig den Bezug [I]Foxconn => Studenten-Sklaven => Apple (iphone5)[/I] her. Inwieweit Apple das selbst angeschoben hat, ist unklar. Und natürlich produziert Foxconn auch für etliche andere & dürfte dabei auf die eine oder andere Weise genauso wenig zimperlich sein. Dazu kam aber keine konkrete Meldung rein.
Die ticken offenbar in China diesbezüglich anders, wobei sich aber eben auch Apple diese "Mentalität" kostensparend zu Nutze macht. Lassen sie dort fertigen, nehmen sie solche Praktiken solange in Kauf, wie sie nicht ausdrücklich Einspruch dagegen einlegen. Und dafür gibts nun mal den verbalen Backs in fast allen Foren dieser Welt.
Ganz egal wie erfolgreich der Laden gegenwärtig ist - es handelt sich letztlich auch nur um eine Firma von vielen, die schon im Eigeninteresse gut daran täte, bestimmten Ansprüchen zu genügen. Eine hippe Produktpalette alleine machts eben nicht auf Dauer.
Außerdem bin ich kein Applebasher, weil ich nur bashen könnte, was ich auch näher kenne. Da mich Appleprodukte schlicht nicht ansprechen, sind sie mir völlig egal. Ich kann sie nicht gebrauchen. Demzufolge erschließt sich mir der ganze Hype um das Design und all die wunderbaren Erfindungen hinsichtlich Bedienbarkeit einfach nicht. Die Firma war mal [I]down[/I], nun ist sie wieder [I]up[/I], mal gucken für wie lange. Was gibts sonst Neues? :nixwissen
Warum gerade auf die erfolgreichen Firmen eingedroschen wird? Vielleicht, weil immer mal wieder bekannt wird, wie der Erfolg (in Teilbereichen) zustande kommt? Ich bin mit dem Spruch groß geworden: [I]Jede Million hat ihre Toten[/I]. Komisch, dass sich das früher oder später fast immer als wahr herausstellt, wobei "Tote" zum Glück im Unglück oft "nur" gemobbte, gedemütigte oder wirtschaftlich ausgebeutete Menschen sind. Großer, schneller Erfolg macht mich firmenunabhängig immer schnell mißtrauisch, umso mehr, wenn betreffende Firma einen nur das sehen lässt, was sie einen sehen lassen will.
Ob ich neidisch bin? Komischerweise nein, denn wenn ich mir vorstelle, mein Wochenende würde nach einer langen, harten Arbeitswoche jetzt dadurch versaut, dass ich gegen eine solche Meldung die PR-Mühle anschmeißen müsste - nee danke. Nur, um meine 1000. Million sicherzustellen, wo ich schon die erste nicht ausgeben könnte? Die Zusatzarbeit brauche ich gewiss nicht. :D
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08.09.12
Der große Motivator in China heißt immer noch KPCh.
[I]Zitat: Thor BrankeScheint leider zu stimmen, ob physisch oder psychisch gesehen.
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08.09.12
Zitat: chipchap
Oder zu Lasten anderer Konzerne, wenn man sich erinnert, wie Apple überhaupt anfing:
Zitat: SPON]Ohne einen Hauch von Unrechtsbewusstsein berichtet Steve Jobs von den Anfängen seiner Karriere, als er mit seinem Kumpel und späteren Apple-Mitgründer Steve Wozniak in einer Garage kleine Kästen zusammenschraubte, mit denen man den Telefongiganten AT&
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08.09.12
Die vorherrschende Unternehmermentalität.
Gewissen nicht vorhanden, Unrechtsbewußtsein wird von anderen notfalls mit der Vernichtung der Existenz eingefordert.
Eigenes Unrechtsbewußtsein bis zum nichtwiderlegaren Beweis wird stets geleugnet.
Echte Kerle.
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08.09.12
Wie kann etwas geleugnet werden das man nicht hat?
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08.09.12
Die Interpunktion.
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09.09.12
Laut Wikipedia lässt nicht nur Apple bei Foxconn fertigen, sondern auch Hewlett-Packard und Dell. Der Konzern produziert im Auftrag auch die Spielekonsolen Nintendo DS, Wii, Xbox 360 und die PlayStation.
Wenn man also Apple wegen den unsittlichen Arbeitsbedingungen boykottiert, müsste man zahlreiche andere Firmen auch boykottieren.
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09.09.12
Will hier nur keiner wissen. ;)
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