iPhone, Xbox, Playstation, Streiks, Selbstmorde
Skandalfirma Foxconn im Portrait
Wenn der Name das Apple-Zulieferers Foxconn fällt, dann meist in Zusammenhang mit Selbstmorden, Unfällen, überharten Arbeitsbedingungen und neuerdings auch Kinderarbeit. Für wen produziert Foxconn eigentlich welche Geräte? Ist Foxconn eine Ausnahme oder die Regel?
Foxconn ist einer der weltweit wichtigsten Hersteller von PCs, Spielkonsolen, Netzwerkgeräten und Smartphones. Das Unternehmen, das unter anderem das iPhone und das iPad fertigt, schreibt immer wieder Negativschlagzeilen: Selbstmorde von Mitarbeitern, eine Explosion mit Todesopfern, gewalttätige Auseinandersetzungen mit Sicherheitspersonal und Kinderarbeit. Ein Blick hinter die Kulissen.
Drei Tote bei Explosion in iPad-2-Fabrik
Foxconn ist ein Unternehmen aus Taiwan, das seine Produktionsstätten überwiegend in der Volksrepublik China besitzt. Foxconn fertigt keineswegs nur für Apple das iPhone und das iPad, sondern versorgt darüber hinaus noch eine Reihe anderer bekannter Markenfirmen mit Hardware. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ein Gerät besitzen, das von Foxconn hergestellt wurde, ist relativ hoch, viele Marktbeobachter halten die Foxconn Technology Group für den größten Produzenten von Elektronik überhaupt.
Foxconn ist ein Unternehmen aus Taiwan, das seine Produktionsstätten überwiegend in der Volksrepublik China besitzt. Foxconn fertigt keineswegs nur für Apple das iPhone und das iPad, sondern versorgt darüber hinaus noch eine Reihe anderer bekannter Markenfirmen mit Hardware. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ein Gerät besitzen, das von Foxconn hergestellt wurde, ist relativ hoch, viele Marktbeobachter halten die Foxconn Technology Group für den größten Produzenten von Elektronik überhaupt.
Wenn man von Foxconn in den Medien liest, sind es negative Schlagzeilen. Foxconn wurde so immer mehr zum Synonym dafür, wie sehr man den Faktor „Arbeitskosten“ drücken kann, damit ein Geräte wie das iPhone oder das iPad einen möglichst großen Gewinn erwirtschaftet. Die Rekordgewinne, die Apple meldet, verdanken die Kalifornier auch und besonders Foxconn.
Nintendo untersucht Kinderarbeit bei Foxconn
In der Volksrepublik China beschäftigt Foxconn rund 1,2 Millionen Arbeiter. Das Unternehmen nennt aber in der Regel nicht die Namen der Auftraggeber, für deren Produkte die Foxconn-Arbeiter schuften müssen. Marktbeobachter können die Liste der hergestellten Geräten und damit die Namen der Auftraggeber aber recht gut rekonstruieren: Apple iPhone und iPad, Sony PlayStation 3, Nintendo Wii, Microsoft Xbox 360, Amazon Kindle Fire sind nur einige Beispiele. Dazu Fernseher für Sony, Sharp und Toshiba. Smartphones/Handys für Nokia, Motorola und Huawei. Netzwerkgeräte für Cisco. Foxconn fertigt zudem PCs für Hewlett-Packard, Dell und Acer.
Foxconn bestätigt Kinderarbeit
Cisco, Huawei, Nintendo, Sony und Nokia haben alle offiziell bestätigt, dass sie Foxconn als Produzenten nutzen, wobei Nokia betont, dass es die meisten seiner Telefone in seinen eigenen Fabriken herstellen würde. Acer, Microsoft, Motorola, Sharp und Toshiba dagegen weigern sich zu sagen, wer ihre Geräte fertigt.
iPhone-5-Produktion von Streiks betroffen?
Der mit Abstand wichtigste Kunde von Foxconn ist jedoch Apple. Das kalifornische Unternehmen soll für 40 Prozent des Umsatzes bei Foxconn sorgen, wie taiwanische Analysten vermuten. Manche Marktbeobachter sprechen sogar von bis zu 50 Prozent Umsatzanteil durch Apple. Die Geschäftsbeziehungen zwischen Apple und Foxconn sind so eng, dass Foxconn sogar komplette Fabriken nur für Apple aus dem Boden gestampft hat, wie Helen Chiang von IDC sagt. Damit kam Foxconn den Geheimhaltungswünschen von Apple nach, dass die vielen Leaks und Vorabveröffentlichungen von Details zu seinen neuesten Produkten verhindern will. Apples Erfolge diesbezüglich halten sich aber in Grenzen, wie die frustrierten Kommentare von Apple-Mitarbeitern zeigen. Andere Produzenten gehen übrigens ähnlich streng vor: Quanta Computer nutzt beispielsweise einen ganzen Flur einer Fabrik nur für HP und einen anderen Flur nur für Dell.
In der Volksrepublik China beschäftigt Foxconn rund 1,2 Millionen Arbeiter. Das Unternehmen nennt aber in der Regel nicht die Namen der Auftraggeber, für deren Produkte die Foxconn-Arbeiter schuften müssen. Marktbeobachter können die Liste der hergestellten Geräten und damit die Namen der Auftraggeber aber recht gut rekonstruieren: Apple iPhone und iPad, Sony PlayStation 3, Nintendo Wii, Microsoft Xbox 360, Amazon Kindle Fire sind nur einige Beispiele. Dazu Fernseher für Sony, Sharp und Toshiba. Smartphones/Handys für Nokia, Motorola und Huawei. Netzwerkgeräte für Cisco. Foxconn fertigt zudem PCs für Hewlett-Packard, Dell und Acer.
Foxconn bestätigt Kinderarbeit
Cisco, Huawei, Nintendo, Sony und Nokia haben alle offiziell bestätigt, dass sie Foxconn als Produzenten nutzen, wobei Nokia betont, dass es die meisten seiner Telefone in seinen eigenen Fabriken herstellen würde. Acer, Microsoft, Motorola, Sharp und Toshiba dagegen weigern sich zu sagen, wer ihre Geräte fertigt.
iPhone-5-Produktion von Streiks betroffen?
Der mit Abstand wichtigste Kunde von Foxconn ist jedoch Apple. Das kalifornische Unternehmen soll für 40 Prozent des Umsatzes bei Foxconn sorgen, wie taiwanische Analysten vermuten. Manche Marktbeobachter sprechen sogar von bis zu 50 Prozent Umsatzanteil durch Apple. Die Geschäftsbeziehungen zwischen Apple und Foxconn sind so eng, dass Foxconn sogar komplette Fabriken nur für Apple aus dem Boden gestampft hat, wie Helen Chiang von IDC sagt. Damit kam Foxconn den Geheimhaltungswünschen von Apple nach, dass die vielen Leaks und Vorabveröffentlichungen von Details zu seinen neuesten Produkten verhindern will. Apples Erfolge diesbezüglich halten sich aber in Grenzen, wie die frustrierten Kommentare von Apple-Mitarbeitern zeigen. Andere Produzenten gehen übrigens ähnlich streng vor: Quanta Computer nutzt beispielsweise einen ganzen Flur einer Fabrik nur für HP und einen anderen Flur nur für Dell.
Die Arbeitnehmerschutzvereinigung China Labor Watch hat kürzlich einen Bericht über die Arbeitsbedingungen in zehn chinesischen Fabriken veröffentlicht, darunter Foxconn, Quanta, Catcher Technology und Compal Electronics. China Labor Watch fand demnach Anzeichen für erzwungene deutliche Mehrarbeit und harte Arbeitsbedingungen und für schlechte Unterbringung der Arbeiter.
Allerdings betonen Arbeitnehmerschützer, dass die Bedingungen in den für Apple arbeitenden Fabriken nicht die schlechtesten sind. Auch in den Fabriken, die für Samsung, HTC, Motorola, Amazon und Nokia arbeiten, gebe es Probleme. Und Apple würde sich durchaus um eine Überwachung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen bemühen.


25.10.12
[B]Was soll dieser Mist?[/B]
Foxconn DER APPLE Zulieferer ...! Wie dümmlich ist diese Aussage bitte!
Natürlich liefert Foxconn die iPhones ... jedoch kommen von Foxconn auch viele andere Mobil-Geräte anderer Hersteller, die auch dort gefertigt werden.
Jeder PC hat zig Teile welche von Foxconn gefertigt wurden drin siehe: CPU-Sockel, PCI-, PCIe-Steckplätze +diverse andere Anschlüsse und Baugruppen. Wieso wird hier auch, weil es halt Mode ist, immer der Rest des Themas ausgeblendet? Foxconn stellt selbst für Samsung Geräte her ...
Also bitte lassen sie doch diese "Bild-Zeitungs" Artikel!
MfG Jens!
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25.10.12
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25.10.12
Eigentlich ist Apple keine positiv besetzte Kultmarke mehr.
Man mag ja noch über gewisse Patzer drüberwegsehen können, wie z.B. eine mangelhafte Antenne im iPhone.
Aber wenn dann immer klarer wird, dass mit einem Subproduzent wie Foxconn nicht nur der Schweiss der ausgebeuteten Arbeiter an den Apple Produkten klebt (was ja an sich schon negativ genug ist), sondern dass immer deutlicher wird, dass da auch (sprichwörtlich oder auch echt) Blut dran klebt, dann ist es eigentlich nicht mehr zu verantworten, für sowas an Apple Geld zu bezahlen und damit diese Umstände zu honorieren.
Dann ist es eigentlich nur noch makaber, wenn Leute vor Apple Stores auch noch im Schlafsack die Nacht verbringen, um am folgenden Morgen das gerade neueste Appleprodukt zu erwerben, um damit dann im Freundeskreis den grossen Angeber zu spielen ("ich hab was, was Du nicht hast").
Wenn man sich dann die Umstände vergegenwärtigt, wie das ach so tolle Zeugs entstanden ist, dann gruselt das nur noch, dann gehen einem kalte Schauer den Rücken runter bei der Vorstellung, wie es ist, für sowas arbeiten zu müssen !
Für mich ist Apple erledigt, von mir kein müder Euro mehr für solche menschlich schlicht unanständigen und unhaltbaren Zustände !
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25.10.12
Stimmt, deswegen verkauft sich jede Gerätegeneration besser als der Vorgänger - selbst wenn selbige bekannte technische Mängel hat.
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25.10.12
Stimmt, Applefans sind ja faktisch Anhänger einer Religion.
Was macht eine Religion aus ?
- Gläubigkeit bis zum Scheuklappenprinzip der selektiven Sichtweise
- Leidensfähigkeit, egal was auch immer da an Unbill kommen mag
- Merkbefreitheit bis hin zur faktischen Unzugänglichkeit für reale Fakten
Wie sagte schon Mao Zedong ? Religion ist Opium fürs Volk !
Wenn ich mir Applefans heute so ansehe, weiss ich, was Mao damit gemeint hat.
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25.10.12
Ab sofort wird bei mir die MAC-Ware nur noch BlutWare genannt..
Mehr braucht man dazu nicht sagen....
:böse:
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25.10.12
Wobei "Kleinkunden" noch fehlen.
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25.10.12
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26.10.12
Genau darum ging es bei meinem Post!
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28.10.12
Es hat nur den Anschein gemacht, als ob die anderen deinen Post nicht verstanden haben.
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28.10.12
http://info.kopp-verlag.de/archiv/archiv-artikel/video/2-selbstmorde-in-indien-die-verheerenden-folgen-durch-monsanto.html
http://de.search.yahoo.com/search;_ylt=AtXmCn118RfNUZdW8IJFs5MqrK5_;_ylc=X1MDMjE0MjE1Mzc3MARfcgMyBGZyA3lmcC10LTcwOARuX2dwcwMwBG9yaWdpbgNkZS55YWhvby5jb20EcXVlcnkDc2VsYnN0bW9yZHJhdGUgaW4gR3Jv32tvbnplcm5lbgRzYW8DMQ--?p=selbstmordrate+in+Gro%C3%9Fkonzernen&toggle=1&cop=mss&ei=UTF-8&fr=yfp-t-708
http://www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/regierung-alarmiert-selbstmordserie-bei-france-telecom-1509086.html
Der Kunde will niedrige Preise, die Unternehmer und Aktionäre wollen hohe Gewinne.
Das ist nunmal der Preis für "Geiz ist Geil", "Gewinn-Maximierung"
oder wie sich die Parolen noch alle nennen.
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