1372514

Foursquare wechselt: OpenStreetMap statt Google Maps

01.03.2012 | 17:15 Uhr |

Das soziale Netzwerk Foursquare wechselt bei der Kartendarstellung auf seiner Website von Google Maps zu OpenStreetMap. Für die Benutzer soll sich wenig ändern.

Beim sozialen Netzwerk Foursquare geben die Nutzer ihren Freunden bekannt, an welchem Ort sie sich gerade befinden. „Einchecken“ nennt Foursquare diese Funktion. Wer will, hinterlässt einen Kommentar oder eine Bewertung. Existiert der Ort – sei es ein Restaurant, ein Bahnhof oder ein Park – noch nicht auf Foursquare, darf er angelegt werden. Wer besonders fleißig eincheckt erhält virtuelle Abzeichen wie „Mayor“ oder „Adventurer“. Wer mag, verknüpft Foursquare mit Twitter und Facebook und lässt ausgewählte oder automatisch alle Updates automatisch dort einlaufen.

Bislang basierte Foursquare auf Google Maps. Jetzt wechselt das Netzwerk zum freien Projekt OpenStreetMap. Genauer gesagt verwendet Foursquare ab sofort die vom Startup-Unternehmen Mapbox aufbereiteten OpenStreetMap-Karten. Das bedeutet für den User in erster Linie eine optische Veränderung. Foursquare verspricht aber auch kontinuierliche Verbesserungen der Karten. Ein ganz gewichtiger Grund dürfte auch sein, dass OpenStreetMap für Unternehmen kostenlos ist, im Gegensatz zu Google Maps. Foursquare dürfte sich also eine Menge Geld sparen.

In der Android- und iOS-App von Foursquare werden Sie den Unterschied nicht bemerken. Auf beiden wird weiterhin Google Maps verwendet, weil die Google-Maps-API fest in den beiden mobilen Betriebssystemen verankert ist. Foursquare muss daher dafür keine Lizenzgebühren zahlen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1372514