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Fortschritte bei Plasma- und OLED-Displays

Ein Plasma-Display für hohe Auflösungen mit zwei Metern Bilddiagonale gibt es derzeit auf der Electronica in München zu besichtigen. Vielleicht noch eindrucksvoller ist aber ein 17-Zöller auf der anderen Seite des Samsung-Standes. Denn es handelt sich um einen extrem flachen Monitor in OLED-Technik, die man bislang eher von den vergleichsweise mickrigen Anzeigen an der Außenseite von Klapphandys kennt.

Ein richtiger Blickfang ist das riesige Plasma-Display am Samsung-Stand 107 in der Halle A4 der Electronica auch ohne die für das Produktfoto engagierte koreanische Schönheit. Für die meisten Wohnzimmer ist es natürlich eindeutig zu groß und auch eher als Anzeigeeinheit in Hallen oder an öffentlichen Plätzen gedacht.

Das derzeit in München präsentierte 80-Zoll-Display stellt bei rund zwei Metern Bilddiagonale hoch aufgelöste Bilder dar. Neben ihm wirken die ebenfalls ausgestellten Panels für den Hausgebrauch mit Bilddiagonalen zwischen etwa 40 und 60 Zoll recht bescheiden.

Doch die wahre Bedeutung des Zwei-Meter-Giganten liege darin, dass man nun eine Technik beherrsche, die es erlaubt, in einem Durchgang vier 40-Zoll-Panels in Plasma-Technik zu produzieren, so Bryan Sohn, Sprecher von Samsung SDI. Damit könnten Fernseher aus dem derzeit am häufigsten nachgefragten Bilddiagonalenbereich preisgünstiger hergestellt werden.

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