13124

Fortschritt beim Quantenrechner

03.07.2000 | 21:07 Uhr |

Wissenschaftler aus Frankfurt und München haben einen weiteren Schritt zur Entwicklung der nächsten Computergeneration geschafft. Es ist Ihnen gelungen, fünf statt bisher drei Atome zu einem Molekül zu verbinden, das die Grundlage des um ein vielfaches schnelleren Quantencomputers bilden soll.

Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt und der Technischen Universität München haben den nächsten Schritt in der Entwicklung der nächsten Computergeneration geschafft. In Zusammenarbeit mit Informatikern der Harvard Universität Boston (USA) ist es ihnen gelungen, fünf statt bisher drei Atome zu einem Molekül zu verbinden, das die Grundlage des Quantencomputers bilden soll. Dieser soll herkömmlichen Rechnern um ein Vielfaches überlegen sein.

Während die Hardware eines normalen Rechners aus verdrahteten Microchips besteht, bildet im Modell der Chemiker Raimund Marx (Frankfurt) und Steffen Glaser (München) eine neuentwickelte Flüssigkeit mit Molekülen das Herz des Rechners.

Der Quantencomputer soll in der Lage sein, verschiedene Aufgaben zur gleichen Zeit zu lösen. Der allerdings noch im Frühstadium der Entwicklung steckende Rechner soll einen wesentlich schnelleren Zugriff auf Daten ermöglichen. (PC-WELT Online, 03.07.2000, dpa/ lmd)

0 Kommentare zu diesem Artikel
13124