Forschung

Menschen aus dem Reagenzglas könnten Klimawandel stoppen

Dienstag, 13.03.2012 | 18:49 von Denise Bergert
Eine kleine Gruppe von Akademikern stellt eine gewagte These auf: Der weltweite Klima-Wandel könnte durch biotechnische Veränderung bei Menschen gestoppt werden.
Die meisten Lösungen für eine Verlangsamung oder gar einen Stopp des weltweiten Klimawandels setzen radikale Veränderungen in unserer Lebensweise voraus. Eine kleine Gruppe von Akademikern wagt nun einen anderen, sehr kontroversen Ansatz. Den Forschern zufolge könnten Menschen per Biotechnologie so verändert werden, dass sie weniger Ressourcen benötigen – auch so könnte dem Klimawandel Einhalt geboten werden.

Die Menschen aus dem Reagenzglas wären laut der These sehr viel kleiner, wodurch sie weniger Energie und Ressourcen benötigen würden. Ihre Augen müssten der einer Katze entsprechen, um auf künstliche Lichtquellen verzichten zu können. Mit entsprechenden Medikamenten könnten die Versuchspersonen außerdem zu Vegetariern umerzogen werden, was den Forschern zufolge der Umwelt ebenfalls zugute käme.

Was nach einer dystopischen Zukunftsvision klingt, stammt unter anderem aus der Feder des NYU-Professors S. Matthew Liao . Dass durch seine These auch sehr viele ethische und philosophische Fragen aufgeworfen werden ist für Liao selbstverständlich, denn sein Spezialgebiet ist die Bio-Ethik.

Dienstag, 13.03.2012 | 18:49 von Denise Bergert
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (3)
  • as80796 00:58 | 15.03.2012

    Pfui Deibel ich k.otz gleich

    Diese größenwahnsinnigen, die Gott spielen wollen. Vor ein paar Wochen ein saftiges Steak aus einer Stammzelle... wie gut, daß ich auch ohne die Pille dieses Profilneurotikers Vegetarier bin - heute mutierte Menschen. Wie schon genannt: ein Ressourcenverschleiß durch immer neuere, so oft unnötige Technik. Das alte Glump liegt dann zuhause im Schrank und rottet vor sich hin. Kaum ist eine Neuheit draußen, wird schon die nächste großspurig angekündigt. Und die nette Idee ein Pfand von 10€ auf Handys, Tabs & Co. einzuführen wirkt eher lächerlich. Und was auf der Cebit so alles vorgestellt oder gewünscht wurde, spottet teils jeder Beschreibung. Man redet den Leute solange jeden Sch.eiß ein, fragt sie ein bißl suggestiv und schon wünscht sich eine große Mehrheit z.B. Küchengeräte(!) die mit dem Internet kommunizieren. Also wenn einer mit dem Kühlschrank kommuniziert dann bin das ausschließlich ich... obwohl geht das überhaupt? Es ist ja gar kein Bosch wie weiland Axel Hackes Kühlgerät. ;-) Im ungebremsten Ressourcenverschleiß (sowie auch in den Eßgewohnheiten vieler) eine Verlangsamung reinzubringen wäre wohl eher passend, wenn es um die Erde, das Leben auf ihr ginge und nicht, um den Ruhm profilsüchtiger Neurotiker.

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  • Ralph1 13:29 | 14.03.2012

    Hallo, ich finde es schon richtig, dass sich PC-Welt zu solchen Themen äussert. Gerade die Biotechnologie macht vor nichts halt. Und ein Wissenschaftler sagte neulich: Die Menschen haben bisher noch jeden Fehler gemacht, den sie zu machen instande waren. Wenn wir die Scheuklappen aufsetzen, werden wir eines Tages in einer Welt wach werden, in der wir nicht mehr leben können/wollen.Liebe Grüße Ralph 1

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  • Joa 09:09 | 14.03.2012

    Was hat das mit Computern zu tun?

    Liebe PC-Welt-Redakteure, wenn ihr nichts zu eurem Thema zu schreiben wißt, dann liegt das jedenfalls nicht daran, daß es zum Thema „PC“ nicht mehr genug zu schreiben gäbe. Wenn ihr nicht genug Leute habt, um zu recherchieren, dann habt wenigstens Mut zur Lücke und füllt eure Seite nicht mit irgendwelchen skurrilen Pressemeldungen! Im übrigen beweist gerade die „Generation Smartphone“, daß Menschen aus Prinzip nicht nur die Ressourcen verbrauchen, die sie benötigen, sondern alles verpulvern, was nur greifbar ist. Unser Wirtschaftssystem ist als Wegwerfgesellschaft konzipiert und lebt immer über seine Verhältnisse. Das wird sich auch nicht ändern, wenn ein chinesischer Prof. Frankenstein künftig lauter kleinwüchsige katzenäugige Kinder zeugt und mit Pillen manipuliert.

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