13.03.2012, 18:49

Denise Bergert

Forschung

Menschen aus dem Reagenzglas könnten Klimawandel stoppen

©NYU

Eine kleine Gruppe von Akademikern stellt eine gewagte These auf: Der weltweite Klima-Wandel könnte durch biotechnische Veränderung bei Menschen gestoppt werden.
Die meisten Lösungen für eine Verlangsamung oder gar einen Stopp des weltweiten Klimawandels setzen radikale Veränderungen in unserer Lebensweise voraus. Eine kleine Gruppe von Akademikern wagt nun einen anderen, sehr kontroversen Ansatz. Den Forschern zufolge könnten Menschen per Biotechnologie so verändert werden, dass sie weniger Ressourcen benötigen – auch so könnte dem Klimawandel Einhalt geboten werden.

Die Menschen aus dem Reagenzglas wären laut der These sehr viel kleiner, wodurch sie weniger Energie und Ressourcen benötigen würden. Ihre Augen müssten der einer Katze entsprechen, um auf künstliche Lichtquellen verzichten zu können. Mit entsprechenden Medikamenten könnten die Versuchspersonen außerdem zu Vegetariern umerzogen werden, was den Forschern zufolge der Umwelt ebenfalls zugute käme.
Was nach einer dystopischen Zukunftsvision klingt, stammt unter anderem aus der Feder des NYU-Professors S. Matthew Liao. Dass durch seine These auch sehr viele ethische und philosophische Fragen aufgeworfen werden ist für Liao selbstverständlich, denn sein Spezialgebiet ist die Bio-Ethik.
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