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Forscher arbeiten am Röntgenblick fürs Auto

31.10.2013 | 05:42 Uhr |

Ein Augmented Reality Assistent soll Autos künftig mit einem Röntgenblick ausstatten.

Forscher an der portugiesischen Porto-Universität arbeiten derzeit am Röntgenblick fürs Auto . Das Projekt soll beispielsweise beim Fahren hinter einem LkW für mehr Durchblick vor dem Überholmanöver sorgen. Realisiert wird das Forschungsprojekt über einen Virtual Reality Assistenten. Dieser besteht aus einer Videokamera, die im vorausfahrenden Fahrzeug montiert wird und ihr Bild auf die Frontscheibe des Hintermanns projiziert. Um zu funktionieren, benötigt der Assistent zudem eine schnelle Datenverbindung zwischen den beiden Fahrzeugen.

Der digitale Assistent trägt den Namen See-Through-System. Laut den portugiesischen Forschern könnte das Konzept vielleicht schon 2014 umgesetzt und für neue Fahrzeuge angeboten werden. Dafür müssen die Autos nicht mit speziellen Kameras nachgerüstet werden. Die nötige Technik ist bei den meisten Modellen schon in Form von Spurführungshilfen oder Verkehrszeichenerkennung an Bord.

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Entsprechende Datenverbindungen werden über Car-2-Car-Kommunikation ebenfalls bereits getestet. Lediglich die Projektion der aufgenommen Videos steckt laut den Forschern noch in den Kinderschuhen. Experimentiert wird in diesem Bereich derzeit mit Projektionsbrillen und LCD-Folien. Auch die Verzögerung von 200 Millisekunden bei der Übertragung birgt noch ein hohes Unfallrisiko.

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