Auto & Technik auf PC-WELT

Audio- oder Multimedia-Systeme, Navis, eCall und mehr: Die Elektronik in modernen Autos wird immer ausgefeilter. Wir testen die Multimedia- und Multifunktionssysteme von Audi, BMW, Mercedes, Toyota und vielen Herstellern mehr.

1884755

Fords V2V-Technologie könnte in Zukunft Leben retten

13.01.2014 | 05:04 Uhr |

Ford hat auf der Consumer Electronics Show (CES) 2014 sein Vehicle-to-Vehicle-Kommunikationssystem vorgestellt.

In-Car-Entertainment- und Fahrassistenzsysteme waren ein großes Thema auf der diesjährigen CES in Las Vegas. Auto-Hersteller Ford war ebenfalls auf der US-Messe vertreten und demonstrierte sein Vehicle-to-Vehicle-Kommunikationssystem (V2V). Durch die Kommunikation zwischen Fahrzeugen will das Unternehmen den Verkehr effizienter gestalten und Unfälle verhindern.

Über die V2V-Technik können Autos einander kabellos über Staus, Baustellen oder Verkehrsbehinderungen informieren. Übertragen werden diese Daten über GPS und ein unabhängiges Kurzstrecken-Wi-Fi-System, das über einen eigenen Kanal sendet. Im Gegensatz zu Radar-Systemen stuft Ford seine eigene Entwicklung als zuverlässiger ein, da der Wi-Fi-Sender einen 360-Grad-Bereich rund um das Fahrzeug abdeckt. So können beispielsweise auch mögliche Kollisionen mit Fahrzeugen außerhalb des Fahrer-Sichtfelds verhindert werden.

Abonnieren Sie unseren Gratis-Newsletter Auto & Technik

Laut dem Unternehmen könnten mit V2V rund 81 Prozent aller Unfälle verhindert werden, bei denen kein Alkohol im Spiel war. Sprit will Ford mit seiner Technologie ebenfalls sparen. Es bleibt abzuwarten, wann es das System zur Marktreife schafft. Wirklich effizient kann V2V erst werden, wenn ein Großteil der Verkehrsteilnehmer damit ausgestattet ist.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1884755