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Ford lässt Autos ohne Fahrer autonom einparken

09.10.2013 | 05:58 Uhr |

Ford will Autofahrern künftig das Einparken in engen Lücken abnehmen. Fahrzeuge erkennen darüber hinaus plötzlich auftauchende Objekten und weichen diesen aus.

Auf einem Event in Belgien hat Ford zwei Prototypen präsentiert, die das Autofahren in naher Zukunft einfacher machen sollen. Das auf den Namen Fully Assisted Parking getaufte System übernimmt das Einparken in engen Lücken. Der Fahrzeugführer kann vorher aussteigen, das Auto scannt die verfügbaren Parkbuchten ein und fährt automatisch hinein. Ford will damit Rempler an Türen verhindern, die gerade in engen Parklücken schnell passiert sind.

Außerdem stellt der Autobauer ein System vor, das bei Gefahren automatisch ausweicht und den Bremsvorgang einleitet. Hiermit sollen Kollisionen mit plötzlich auftauchenden Objekten verhindert werden. Reicht der Platz nicht mehr für eine Bremsung aus, so leitet das Fahrzeug ein Ausweichmanöver ein. Als Grundlage für diese automatisierte Entscheidung dienen per Kamera und Ultraschall aufgenommene Daten, die einen Raum von bis zu 200 Metern vor dem Fahrzeug abdecken. Ein Warnton macht den Fahrer jedoch vorher auf das Hindernis aufmerksam. Erfolgt keine Reaktion, so greift das Auto bis zu einer Maximalgeschwindigkeit von 60 km/h ein.

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Beide Systeme befinden sich noch im Prototypen-Stadium. Erst Testläufe seien jedoch vielversprechend, daher könne mit der Technik schon in wenigen Jahren gerechnet werden.

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