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Schriftenverwaltung fürs Netzwerk

13.06.2008 | 12:29 Uhr |

Der Universal Type Server soll die Rechteverwaltung und die Bereitstellung von Schriften im Unternehmen vereinfachen.

Ein neuer Schriftenserver von Extensis kommt nächste Woche auf den Markt. Der Universal Type Server (UTS) schickt die Vorgänger Suitcase Server X1 und Font Reserve Server in Rente. Der neue Fontserver verwaltet Schriften und die darin hinterlegten Metadaten wie Lizenzen, Schlüsselwörter, Klassifizierungen und Foundries als echte Client-Server-Lösung mit fein einstellbaren und rollenbasierenden Zugriffsrechten. Das soll sicherstellen, dass jeder Nutzer nur die Schriften einsetzen kann, für die er lizenziert ist, und dass man dem System keine "Schurkenschriften" hinzufügen kann. Weitere Features sind automatische Klassifizierung von Schriften und automatische Gruppierung der Font-Familien.

UTS verwendet eine Java-basierende Architektur und setzt auf Open-Source-Lösungen auf. Der Server soll damit laut Hersteller von kleinen Firmen bis hoch zu Großunternehmen skalieren. Er wird mit Clients für Mac OS X und Windows (letzterer ab "Sommer") und Auto-Aktivierungs-Plug-ins für gängige Anwendungen wie Adobe InDesign und Quark XPress geliefert. Die "Light"-Version für bis zu zehn Clients kostet 1400 Dollar. Wer mehr Nutzer bedienen will, braucht die "Professional"-Ausführung für 1800 Dollar plus 165 Dollar pro Client-Verbindung.

Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass digitalisierte Schriften urheberrechtlich geschützt sind und genau wie andere Software gekauft und in Lizenz genommen werden müssen. Mehr dazu steht zum Beispiel im aktuellen "Font Guide" der Business Software Association (BSA) .

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