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Flughafen-Check: 95% der Waffen wurden nicht entdeckt

02.06.2015 | 10:51 Uhr |

Eine Sicherheitsbehörde hat in den USA die Flughafenkontrollen auf Waffen getestet. Mit erschreckendem Ergebnis.

Das US-Heimatschutzministerium (Homeland Security) hat getestet, wie gut die Flughafen-Sicherheitskontrollen funktionieren. Für diese ist in den USA die Transportation Safety Administration (TSA) zuständig. Agenten der Homeland Security versuchten bei den Tests Waffen und explosive Materialien an den Kontrollen vorbei zu schmuggeln. Das erschreckende Ergebnis: In 95 Prozent der Tests wurden die gefährlichen Gegenstände nicht entdeckt. Das meldet der US-Sender ABC News vorab. Der Bericht soll erst im Sommer veröffentlicht werden.

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Konkret getestet wurden über einen längeren Zeitraum diverse US-Flughäfen, auf denen besonders viele Passagiere täglich abgefertigt werden. Die Homeland Security setzte dabei sogenannte "Red Teams", die gezielt in diesen Flughäfen mögliche Sicherheitsschwächen ausnutzen sollten. In 67 von 70 solcher Tests gelang ihnen dies auch. Ein Sprecher der Homeland Security räumte gegenüber CNN ein, dass die Tests die TSA schlecht aussehen lassen. Allerdings wies er auch darauf hin, dass die "Red Teams" so ausgebildet dafür seien, Sicherheitsschwachstellen an Flughäfen auszunutzen und potentielle Terroristen diese Schwachstellen in der Regel nicht ausnutzen könnten. In Folge der Untersuchung würden aber Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit zu erhöhen.

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