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Flughäfen hackergefährdet

27.09.2000 | 21:09 Uhr |

Zum wiederholten Mal will eine Untersuchung herausgefunden haben, dass amerikanische Flugüberwachungssysteme sehr anfällig für Hackerattacken sind. Informationen der USA Today zufolge beanstandet der amerikanische Kongress in einem heute veröffentlichten Bericht, dass verschiedene schon seit längerem bekannte Schwächen der Sicherheitsprogramme der US-Flugaufsichtsbehörde (FAA) nicht angemessen ausgemerzt wurden.

Zum wiederholten Mal will eine Untersuchung herausgefunden haben, dass amerikanische Flugüberwachungssysteme sehr anfällig für Hackerattacken sind. Informationen der USA Today zufolge beanstandet der amerikanische Kongress in einem heute veröffentlichten Bericht, dass verschiedene schon seit längerem bekannte Schwächen der Sicherheitsprogramme der US-Flugaufsichtsbehörde (FAA) nicht angemessen ausgemerzt wurden.

Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass die FAA Schwierigkeiten bei der Einschätzung der Schwachstellen der Computersysteme hat. Die Behörde wisse daher nicht, wie anfällig viele der Systeme tatsächlich sind und habe keine solide Basis zur Bestimmung erforderlicher Schutzmaßnahmen. Zudem hat das General Accounting Office (GAO) des Kongresses, das die Untersuchungen durchführt, mangelnde Sicherheitskontrollen bei der Einstellung von Computerexperten zur Flugüberwachungs beklagt.

"Wir glauben, dass unsere Sicherheitsmaßnahmen streng genug sind, und wir arbeiten täglich daran, sie noch zu verbessern", wies FAA-Sprecher Eliot Brenner die Vorwürfe des Kongresses zurück. Die Maßnahmen verteilen sich auf mehrere Stufen, und wir nehmen die Sicherheit des Flugüberwachungssystems sehr ernst.

Die Untersuchung der Sicherheitssysteme war die vierte innerhalb von drei Jahren. Welche Art von Problemen durch Hackerattacken auftreten könnten, wurde nicht weiter verdeutlicht. (PC-WELT, 27.09.2000, jas)

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