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Flüssige 3D-Darstellung

Microsoft hat das Volume Texture Compression Format (VTC) von Nvidia für seine Direct-X-Schnittstelle lizenziert. Das noch in der Entwicklung befindliche Format soll 3D-Internet-Grafiken schneller und flüssiger auf dem Bildschirm darstellen und den Grafikspeicher entlasten.

Microsoft hat das Volume Texture Compression Format (VTC) von Nvidia für seine Direct-X-Schnittstelle lizenziert. Das noch in der Entwicklung befindliche Format soll 3D-Internet-Grafiken schneller und flüssiger auf dem Bildschirm darstellen und den Grafikspeicher entlasten.

VTC überlistet den Flaschenhals, den die fehlende Bandbreite bei Übertragungen über das Internet darstellt, indem es die komplexen Daten von 3D-Texturen in linear adressierbare, komprimierte Häppchen umrechnet. Damit würden ruckelnde Bilder und lange Ladezeiten bei 3D-Animationen der Vergangenheit angehören.

Die 3-D-Daten werden so angeordnet, dass sie nicht mehr nach ihrer geometrischen Position, sondern nach der Reihenfolge des nötigen Datenzugriffs sortiert sind. Dadurch sollen mehr lineare und weniger Random-Zugriffe zum Aufbau des 3D-Objekts nötig sein, was zur Entlastung des Grafikspeichers beiträgt.

Nvidia will das neue Kompressionsformat noch in diesem Jahr veröffentlichen. (PC-WELT, 24.03.2000, sp)

Nvidia-Pressemeldung: Microsoft lizensiert 3D-Technik von Nvidia

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