156682

Flotter Serial-ATA kommt nur langsam in die Gänge

03.07.2002 | 17:59 Uhr |

Der neuen Speicherschnittstelle Serial ATA (Advanced Technology Attachments) gehört die Zukunft. Die Gegenwart kommt jedoch noch ganz gut ohne den Nachfolger von Ultra ATA/DMA zurecht. Die Hersteller von Hauptplatinen stellen zwar voraussichtlich Ende Juli die ersten Geräte mit Serial-ATA-Controllern vor, mit dem Marktdurchbruch wird jedoch nicht vor 2003 gerechnet.

Der neuen Speicherschnittstelle Serial ATA (Advanced Technology Attachments) gehört die Zukunft. Die Gegenwart kommt jedoch noch ganz gut ohne den Nachfolger von Ultra ATA/DMA zurecht. Die Hersteller von Hauptplatinen stellen zwar voraussichtlich Ende Juli die ersten Geräte mit Serial-ATA-Controllern vor, mit dem Marktdurchbruch wird jedoch nicht vor 2003 gerechnet, wie die taiwanische Nachrichten-Seite Digitimes meldet.

Der Erfolg von Serial ATA hängt davon ab, wann die Produzenten von Hauptplatinen die neue Spezifikation als Standard-Technik in ihre South-Bridge-Chipsätze integrieren. Bevor dies der Fall ist, müssen die Hersteller den Serial-ATA-Controller zusätzlich in ihren Chipsätzen einbauen. Das soll die Kosten pro Chipsatz um rund sieben Dollar steigern.

Silicon Integrated Systems (SiS) soll seinen South Bridge Chip SiS964 mit Serial-ATA-Support im vierten Quartal 2002 herausbringen, Via will Serial ATA in den VT8235-South-Bridge-Chip später integrieren. Intel soll Serial ATA in den ICH5-South-Bridge-Chip nicht vor der ersten Jahreshälfte 2003 herausbringen. Somit dürfte Serial ATA erst 2003 flächendeckend zum Einsatz kommen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
156682