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Fliegender Selfie-Stick folgt Menschen

31.03.2016 | 12:18 Uhr |

Ein fliegender Selfie-Stick, der dank Gesichtserkennung „seinem“ Mensch folgt und ihn ständig fotografiert und filmt, ist der Roam-e.

Als die Mutter aller Selfie-Sticks würde der ehemalige irakische Diktator Saddam Hussein vermutlich den Roam-e bezeichnen. Dabei handelt es sich um einen Selfie-Stick, der fliegt.

Der Roam-e wird mit dem Smartphone der Person gekoppelt, die er fotografieren soll. Zwei übereinander angeordnete Rotoren bewegen den fliegenden Selfie-Stick. Der Roam-e nutzt Gesichtserkennung, um die Person, die er fotografieren soll, zu erkennen. Er folgt der Person dann in einem Abstand von bis zu 25 Metern. Neben normalen Fotos (mit 5 Megapixel) kann der Roam-e auch 360-Grad-Panorama-Aufnahmen machen und Live-Videos streamen. Bis zu 20 Minuten lang soll der Roam-e mit einer Akku-Ladung durchhalten. Ein Quad Core ARM Cortex A7-Prozessor treibt das Gadget an.

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Zusammenklappbar

Die Rotoren kann man zusammenfalten, wodurch sich der Stick leichter mitnehmen lässt. Er soll dann nicht größer als eine 0,6-Literflasche sein. Die Möglichkeit, den Roam-e überallhin leicht mitnehmen zu können, soll ihn wesentlich von normalen Flugdrohnen unterscheiden, wie der Hersteller betont - wobei es mit der Skeye Nano Drohne aber bereits eine preisgünstige Mini-Drohne mit Kamera gibt. Allerdings besitzt diese 69-Euro-Drohne keine Gesichtserkennung und folgt nicht automatisch einer Person. Zudem ist die Bildqualität bei der Skeye schlechter: 640 x 480 Pixel .

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Preis

Umgerechnet rund 236 Euro soll der Roam-e kosten (die Preisangabe von 349 Dollar im Online-Shop sind australische Dollar). Der Roam-e von der IoT Group aus Australien kann bereits vorbestellt werden. Im Juni soll die Auslieferung beginnen.

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