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Flatster: Legale MP3s für nicht mal einen Cent

28.09.2006 | 15:47 Uhr |

Sie möchten perfekt geschnittene Songs in guter Qualität? Sie wollen nicht aus mehreren GB an Daten die Titel heraussuchen, die Sie interessieren, sondern selbst bestimmen, was Sie haben möchten? Dann ist vielleicht Flatster einen Blick wert. Das Angebot ist in Deutschland vor wenigen Tagen an den Start gegangen. Wir haben den Dienst ausführlich getestet.

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, an digitale Musik zu kommen - legal wie illegal. Wer lieber auf der sicheren Seite bleiben will, sollte sich legalen Online-Shops zuwenden, oder Streamripper wie Clipinc & Co. ( Vergleichstest ) bemühen. Während bei iTunes und Konsorten ein Song etwa einen Euro kostet, nehmen Streamripper Musik von Online-Radios auf. Doch trotz Schnittmarken, wie beispielsweise bei Clipinc, sind die meisten Songs durch Werbung der Sender oder dazwischen quasselnde Moderatoren beziehungsweise fließende Übergänge verunstaltet. Hier haben Sie lediglich die Möglichkeit, Hand an jeden einzelnen Song zu legen und diese von störenden Elementen zu befreien. Dies ist zeit- und nervenraubend und zudem nicht jedermanns Sache. Der neue Online-Dienst Flatster hingegen liefert Ihnen perfekt geschnittene Titel und darüber hinaus dürfen Sie bestimmen, was auf Ihrer Festplatte landen soll.

Das Angebot von Flatster ist nach Angaben des Unternehmens vollkommen legal. Aufgenommen werden die Titel ausschließlich über die analoge Schnittstelle - sprich Soundkarte - Flatster selbst hält "kein einziges Bit" der Musik auf eigenen Servern bereit, sondern durchforstet vielmehr eine nicht genannte Anzahl an Web-Radiostationen nach den vom Nutzer gewünschten Titeln. Wird ein Titel gefunden, landet dieser dann automatisch als MP3 auf der Festplatte - ungeschützt. Selbst wenn eine Radiostation ein DRM-System in seine ausgestrahlten Songs integrieren würde, wird dieser durch die analoge Aufzeichnung nicht übernommen, so dass Sie mit den Titeln machen können, was Sie wollen (im legalen Rahmen, das Hochladen in P2P-Börsen beispielsweise wäre tabu).

Wie das Ganze im Detail funktioniert, auf welche Probleme wir gestoßen sind und ob der Dienst empfehlenswert ist, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

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